Am 10. November findet die Jahreshauptversammlung der Grünen Essenbach statt. Wir treffen uns im Großwirt in Mirskofen. Neben den üblichen Regularieren steht auch ein Update zur Gemeinderatsarbeit auf der Agenda. Unser Marktgemeinderäte Fritz Wenzel und Sebastian Prock erzählen, was wir erreichen konnten und, welche Erfahrungen sie gesammelt haben. Auch einen Einblick in die Arbeit im Kreistag wird es geben.
Umwelt- und Klimarelevanzprüfung – das klingt erst einmal sinnvoll und nach grüner Handschrift. Warum haben wir im Marktgemeinderat trotzdem dagegen gestimmt?
Wer Veränderungen will, muss Werkzeuge schaffen, die funktionieren – und die auch von anderen politischen Kräften mitgetragen werden. Neue Regeln, die nur mehr Bürokratie erzeugen, ohne tatsächlich etwas zu verbessern, lehnen wir ab. Egal, wie gut sie klingen.
Natürlich braucht jeder Eingriff in Natur und Landschaft eine Bewertung seiner Auswirkungen. Das ist im Baugesetzbuch längst vorgesehen, wird aber nicht immer konsequent umgesetzt. Deshalb können wir uns gut vorstellen, dass der Markt zusätzliche Maßnahmen einführt. Aber dafür braucht es klare Ziele, eindeutige Kriterien, verbindliche Konsequenzen und eine sinnvolle Umsetzung.
Ein solches Instrument existiert bereits auf Kreisebene für jeden Tagesordnungspunkt – sogar eingeführt auf Antrag der Kreistagsgrünen. Doch aktuell erfüllt es seinen Zweck kaum. Es wirkt oft wie eine Pflichtaufgabe der Verwaltung, nicht wie eine echte Grundlage für Entscheidungen im Kreistag.
Eines ist klar: Wir stehen für den Schutz unserer Heimat und unserer Umwelt. Dafür brauchen wir wirksame, verbindliche Regeln – nicht ein weiteres bürokratisches Feigenblatt.
#Klimarelevanzprüfung #Umweltrelevanzprüfung
Der Andreasweiher in Altheim könnte das erste prominente Opfer des Klimawandels werden. Nach einem trocken-heißen Jahr ist der Wasserspiegel unter die Messlatte gerutscht.
Die Hauptgründe dürften tatsächlich mangelnde Niederschläge und hohe Verdunstungsraten sein. Allerdings kommen weitere Einflussfaktoren in Frage, etwa eine Störung der wasserführenden Schicht, die Wasserentnahme und das Abpumpen von Grundwasser.
Wir unterstützen deshalb eine Initiative aus dem Marktgemeinderat, die die Ursachen untersuchen lassen will.
Allerdings möchten wir dabei nicht nur den Andreasweiher als Einzelschicksal untersucht wissen. Vielmehr fordern wir eine Wasserbilanz für den Markt (die durchaus den Andreasweiher als Beispiel nutzt), damit die Bürgerinnen und Bürger sehen können, wo unser Wasser bleibt und, was auf uns zukommt.
Dazu gehören:
Eine solche Bilanz würde das Problem illustrieren und der Gemeinde die Möglichkeit geben, gezielt einzugreifen und eine zielorientierte Verteilung zu gewährleisten.
In erster Linie brauchen wir ein neues Bewusstsein für die Wasserverwendung und eine Abkehr vom Prinzip des „Ableitens vor dem Halten.“ Außerdem muss bei jedem Eingriff der Einfluss auf die Wasserbilanz geprüft und bewertet werden. #wasserbilanz
Die Grüne Fraktion im Marktgemeinderat Essenbach hat in der heutigen Sitzung klar Stellung gegen die von MGR Ringlstetter, CSU und AfD unterstützte und vom Marktgemeinderat knapp (9:8) beschlossene Klage gegen das Landratsamt wegen der Genehmigung des Windparks Maßenholz bezogen. Der Antrag zur Klage wurde eingebracht, obwohl die beauftragte Anwaltskanzlei bereits in einer ersten Einschätzung keine realistischen Erfolgsaussichten sieht.
"Keine Grundlage für eine Klage auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger"
In ihrer Stellungnahme betonte die Fraktion, dass die offenen Fragen zu Zufahrten und Wegerechten selbstverständlich geklärt werden müssen. Die Interessen der Marktgemeinde seien wichtig – doch aus Sicht der Grünen sei dies durch die aufschiebende Bedingung im Genehmigungsverfahren bereits ausreichend berücksichtigt.
„Diese Punkte dürfen nicht zum Vorwand werden, um ein wichtiges Windkraftprojekt auf dem Rechtsweg zu verhindern oder jahrelang zu verzögern“, heißt es in der Erklärung der Fraktion. Eine Klage sei nur dann verantwortbar, wenn es dafür eine klare rechtliche Grundlage und realistische Erfolgsaussichten gebe. „Beides sehen wir hier nicht ausreichend gegeben. Wir folgen der Einschätzung der Anwaltskanzlei.“
"Energiewende braucht konkrete Projekte – auch vor Ort"
Die Grünen betonen, dass die Energiewende nicht abstrakt bleibe, sondern konkrete Projekte vor Ort brauche. Wer erneuerbare Energien unterstütze, müsse auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, wenn ein Windkraftprojekt im eigenen Gemeindegebiet umgesetzt werde.
"Gemeinsame Lösungen statt Rechtsstreit"
Statt Energie, Zeit und Steuergeld in einen Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang zu investieren, setzt die Fraktion auf Zusammenarbeit: „Unser Ziel muss sein, die offenen Fragen proaktiv und gemeinsam mit Galileo Empower verbindlich zu lösen.“
Klare Haltung: Ja zur Windkraft – Nein zur Klage
Die Grüne Fraktion fasst ihre Position deutlich zusammen: „Wir wollen Probleme lösen, nicht die Energiewende verzögern. Deshalb sagen wir klar Ja zur Windkraft, Ja zur Energiewende – und Nein zu dieser Klage.“
Am 1. Mai kommt der neue Bürgermeister Daniel Braun sowie die neuen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte ins Amt. Dann lädt der Bürgermeister zur ersten Marktgemeinderatssitzung ein und so ab Mitte Mai geht es dann mit der kommunalpolitischen Arbeit auf Ratsebene los. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den anderen demokratisch orientierten Parteien und haben schon eine ganze Reihe von Ideen, wie wir die Lokalpolitik im Markt transparenter und bürgernäher machen können. Dafür werden unsere Gemeinderäte Fritz Wenzl jun. und Bastian Prock Mehrheiten suchen.
Wir freuen uns auch, dass es am 22. März ein klares Ergebnis und ein eindeutiges Votum für einen Aufbruch gegeben hat. Jetzt werden wir das Gespräch mit dem neuen Bürgermeister von den Freien Wählern und mit den anderen Parteien suchen, um diese Aufbruchstimmung auch in greifbare Veränderung im Markt umzuwandeln. Wir stehen für Fairness, konstruktiven Austausch, Politik für alle Ortsteile und das Eintreten für das Gemeinwesen.
Bei der Kommunalwahl am 8. März ist keiner der fünf Kandidaten in Essenbach auf Anhieb über 50% gekommen. Klar gewonnen hat Daniel Braun von den Freien Wählern mit 43,9% (+10,1%) vor dem amtierenden Bürgermeister Dieter Neubauer von der CSU mit 36% (-30,3% gegenüber der letzten Wahl). Jetzt geht es am 22. März in der Stichwahl um die Entscheidung. Es lohnt sich, noch einmal zur Urne zu gehen, und ein klares Zeichen zu setzen. Wer am 22. März nicht da ist: Beim Einwohnermeldeamt gibt es noch Briefwahlunterlagen.
Wir haben es geschafft: Mit 7,7% sind wir in den Gemeinderat gewählt worden! Das bedeutet - mit Fritz Wenzl jun. und Bastian Prock werden unsere beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen in Zukunft grüne Interessen in Essenbach vertreten. Wir haben bereits allen demokratischen Parteien eine gute Zusammenarbeit angeboten. Denn wir wollen für ein Miteinander und einen guten politischen Stil stehen. Dabei werden wir natürlich auch zukunftsferichtete Politik machen und den Schutz der Heimat dabei sehr ernstnehmen. Danke für Euer Votum!
Jetzt warten wir auf das Ergebnis der Stichwahl am 22. März. Dann steht auch der Bürgermeister fest.
Am Mittwoch kommen wir zur Vorstellung nach Ohu-Ahrain. ab 19:00 stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den Marktgemeinderat vor. Außerdem präsentieren wir in Kurzform das Programm und stellen uns den Fragen. Spitzenkandidat Fritz Wenzl jun. moderiert. Kommt gerne vorbei und diskutiert mit uns!
An den letzten beiden Wochenenden waren wir wieder in den Essenbacher Ortsteilen unterwegs, haben Infomaterial verteilt und das Gespräch gesucht. Am Samstag waren wir mit der Kandidatin für die Landrätin, Franziska Schmidt und der Bundestagsabgeordneten Marlene Schönberger vor der Bäckerei Riedl in Essenbach. Die Stimmung war ebenso gut wie das Wetter.
Auch am kommenden Samstag sind wir wieder auf der Straße unterwegs.
Essenbach, 2. Februar 2026: Ihr kennt uns noch nicht persönlich? An den nächsten beiden Samstagen trefft Ihr uns in Essenbach, Altheim und Ahrain. Am Aschermittwoch sind wir bei der Feuerwehr im Artlkofen und am 25.2. beim Gremmer in Ohu. Die Abschlussveranstaltung machen wir drei Tage vor der Wahl am 5.3. mit Katharina Schulze im Gasthof Luginger (Mirskofen).
Eigentlich war das Kleben für gestern geplant. Aber weil der Bauhof noch bis über die Ohren im Winterdienst steckte, fanden die Mitarbeitenden erst heute Zeit, die Plakatwände für die Kommunalwahl aufzustellen. Bei den Grünen Essenbach und dem Team Fritz war also wieder Flexibilität gefragt. Als dann mittags 11 der 14 Wände standen, waren wir auch schon wieder aktiv und haben für die Grünen plakatiert. In drei Ortsteilen fehlen noch die Wände. Da hoffen wir, morgen das Plakatekleben zu Ende führen zu können.
SocialMedia-Kanäle wie Instagram ermöglichen es, sich neue Zielgruppen zu erschließen und Ortsgruppen miteinander zu vernetzten. Zur Kommunalwahl 2026 haben die Grünen Essenbach auf Instagram schon eine ganz ansehnliche Reichweite aufgebaut und kommen auf deutlich mehr Follower als die anderen Parteien im Markt. Dafür sorgt ständig neuer Content, den wir in Zukunft auch wieder sehr stark auf die Arbeit im Gemeinderat ausrichten wollen. Zur Erinnerung: Bisher sind die Grünen im Markt so eine Art außerparlamentarische Opposition.
Von wegen verschlafen: Nach der Devise "der frühe Vögel pickt den Wurm" waren die GemeinderatskandidatInnen schon früh auf den Beinen, um einen Vorsprung herauszuarbeiten. Denn erfahrungsgemäß gibt es gar nicht so viele gut positionierte Laternen, die mit Plakaten versehen werden dürfen. Da ist es dann ein kleiner Wettlauf, die eigene Partei gut zu positionieren. Um Punkt 8:00 ging es bei den Grünen Essenbach los - und zwar in Ohu-Ahrain. Am ersten erlaubten Tag kamen dann in Folge in der gesamten Gemeinde die Plakate von Franziska und Fritz an die Laternen. In drei 2er-Teams nahm sich der Ortsverband die 20 Dörfer im Markt vor und plakatierte an den wichtigsten Stellen in Essenbach.
In dieser Beziehung machte die Ortsgruppe dieses Jahr also einen guten Job und plakatierte vor allen anderen Parteien. Von Artlkofen bis Unterahrain hängen jetzt Plakate von Franziska und Fritz sowie Mottoplakate der Grünen. Um 13:30 war die Aktion dann schon wieder vorbei.