24.09.14 –
Wie viele Asylbewerber und Bewerberinnen gibt es im Landkreis Landshut?
Aus welchen Ländern kommen sie? Wie ist die Menschenrechtssituation in
diesen Ländern? Diesen Fragen gingen die Grünen im Landkreis auf den
Grund. „Natürlich sind die Zahlen immer nur eine Momentaufnahme“,
sagte Petra Seifert, Vorsitzende der Grünen im Landkreis bei der
Kreisversammlung in Geisenhausen. Dennoch gibt die Auflistung der
Grünen einiges her. Im August 2014 lebten im Landkreis Landshut etwa
400 AsylbewerberInnen, davon 140 in der Gemeinschaftsunterkunft in Geisenhausen.
Die meisten Asylsuchenden kommen aus Nigeria, gefolgt von Afghanistan
und Senegal. Auch aus Eritrea kommen immer mehr Flüchtlinge. Die
Menschenrechtssituation ist in den einzelnen Ländern sehr
unterschiedlich. „Die Informationen über die einzelnen Länder habe ich
den Länderberichten von amnesty international entnommen“, so Frank
Steinberger, der die Hintergrundinfos zusammen getragen hat. So weiß
z.B. kaum jemand, dass in Eritrea Kindersoldaten ausgebildet werden.
Folter und Misshandlungen sind an der Tagesordnung.
Mit dieser Zusammenstellung wollen die Grünen im Landkreis auch
darüber informieren, dass die offizielle Anerkennungsquote keinen
Aufschluss darüber gibt, wie viele Flüchtlinge tatsächlich langfristig hier bleiben. Denn
aufgrund von persönlicher Verfolgung, beispielsweise aufgrund von Homosexualität, werden nur wenige Asylsuchende anerkannt. Wegen der Genfer Flüchtlingskonvention werden
am Ende z.B.aus Eritrea fast 100 Prozent abgelehnt.
Die Informationen sind im Einzelnen aus folgendem Dokument abzulesen:
Medien
Kategorie
Fast so schön, wie live dabei zu sein. Hier halten wir euch über Reden, Beschlüsse und Neuigkeiten der 51. Bundesdelegiertenkonferenz auf dem [...]
Gewalt gegen Frauen ist weltweit traurige Realität - und sie nimmt zu - auch in Deutschland. Diese Gewalt entsteht in patriarchalen Strukturen, [...]
Die Weltklimakonferenz in Belém endet ohne einen Fahrplan zum Ausstieg von fossilen Energien und deren klimaschädlichen Emissionen. Das liegt [...]