03.01.11 –
Der anhaltende Winter bringt auch in diesem Jahr die Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal vollständig zum Erliegen. Im Gegensatz zu einem frei fließenden Fluss, wie dem Rhein oder der Donau, friert eine künstliche Wasserstraße eben viel schneller zu und die Schleusen müssen ihren Betrieb einstellen. Bereits Anfang 2010 hat es für den Kanal eine fünf Wochen dauernde Eissperre gegeben. Das sei aber kein Problem, so der Leiter des Regensburger Hafens, Dieter Berlinghof. Auch die Reedereien und Kapitäne wüssten um die „Besonderheit des Main-Donau-Kanals“ und würden sich zu dieser Jahreszeit genau überlegen, ob sie ein Schiff überhaupt auf die Reise schicken.
„Es ist schon komisch, dass Binnenschiffer mit dieser Eissperre des Main-Donau-Kanal kein Problem haben“, meinen Rosi Steinberger und Josef Rosner, Bezirksvorsitzende der Grünen in Niederbayern. Wenn die Schiffe im Winter über Wochen gar nicht fahren können, ist das halt höhere Gewalt und man findet sich anscheinend schnell damit ab. „Aber wehe, wenn die Donau im Sommer Niedrigwasser führt! Dann ist das Geschrei nach dem Ausbau der Donau groß, und der Wirtschaftsstandort Niederbayern scheint dem Untergang nahe. Dabei können die Schiffe im Sommer sogar noch fahren, werden dann nur nicht mehr voll beladen.“
Auf der Donau werden fast ausschließlich Massengüter wie Erz, Kohle, Getreide oder Streusalz transportiert. Diese Güter könnten genauso gut mit der Bahn transportiert werden. Im Falle von Streusalz ist es geradezu aberwitzig, hier im Winter auf den Schiffstransport zu setzen. Noch aberwitziger ist es, wenn die Donau im Sommer als wichtigste Transportachse hochgejubelt wird und im Winter in einen Dornröschenschlaf versinkt, und niemand stört sich daran.
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