
09.09.25 –
Die Grünen in Vilsbiburg machten sich vor ein paar Tagen bei schönstem Wetter auf den Weg, um Orte in Vilsbiburg zu besuchen, die für die Stadtentwicklung interessant sind.
Die Teilnehmer trafen sich am Bahnhof, und stellten fest, dass er überhaupt keine gute Visitenkarte für Vilsbiburg ist. Leider wurde 2015 ein Antrag der Grünen und der SPD den Bahnhof zu kaufen von der Mehrheit im Stadtrat abgelehnt. Jetzt hat die Stadt keinerlei Zugriff mehr und muss zuschauen wie ein Investor sogar den Aufenthaltsraum in eine Wohnung verwandelt hat, einen Teil der Radabstellplätze entfernt hat und der Bahnhof von außen kein schöner Anblick ist. Auch dringend notwendige Radabstellplätze können nicht geplant werden.
Weiter ging es zum breiten Gehsteig vor der Firma Heilmeier, die ja laut Hitzeanpassungskonzept mit ein paar Bäumen und auch Parkplätzen in eine „grüne Oase verwandelt werden soll. Man war sich einig, dass dieser Platz ein nur sehr kleines Potential für eine Begrünung der Innenstadt und keinerlei Aufenthaltsqualität hat.
Der Stadtpark zwischen Bahndamm und Freiung ist ein wunderbarer Park mit alten Bäumen, aber leider verbietet ein Schild das Fußballspielen und sogar den Aufenthalt für Menschen über 12 Jahren. Außerdem gibt es hier kaum Sitzbänke. Die Grünen sehen hier dringenden Handlungsbedarf.
Alle waren sich einig, dass die Generalsanierung der Vilstalhallle eine große Bereicherung für die Stadt ist und freuen sich auf die Eröffnung im nächsten Jahr
Ungläubiges Staunen riefen am Hortgarten die Pläne der Stadt hervor, vier Bäume zu roden und einen Teil der Spielfläche zu einen Parkplatz zu machen. Einerseits bemühe man sich, in der Stadt Grünflächen mit Bäumen zu schaffen, was aber kaum gelinge, andererseits wird vorhandenes Grün zerstört, von den negativen Auswirkungen für die über 130 Kinder im Hort und Kindergarten ganz zu schweigen.
Die geduldig mitlaufenden Kinder waren gar nicht von der Wasserkugel am Stadtplatz zu trennen. Wasser macht einen Platz im Sommer attraktiv, aber ohne echten Schatten ist ein Aufenthalt an so einer Stelle im Hochsommer auch nicht erstrebenswert.
Die letzte Station des Spaziergangs war die Kolpinggaststätte, wo man sich noch ausführlich über das Gesehene austauschte.
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