17.02.22 –
Die Suche nach einem Endlager für den radioaktiven Abfall aus der Atomkraftnutzung ist für die Region Landshut ein wichtiges Thema, denn nur ein Endlager kann das Zwischenlager „BELLA“ ablösen. Die Landkreisgrünen ließen sich deshalb auf ihrer Februar-Versammlung von ihrem Vorstandsmitglied Johannes Hunger über den Stand der Endlagersuche berichten.
Hunger wurde in die „U30AG“ gewählt, einer Gruppe von 10 jungen Leuten aus ganz Deutschland, die neben anderen Bürgervertretern aus Kommunen, Wissenschaft und Öffentlichkeit in die Entscheidungsfindung für das Endlager mit eingebunden sind. Diese Bürgerbeteiligung wurde angeboten, um von Beginn an möglichst viel Transparenz zu schaffen. Denn schließlich muss dem Bundestag im Jahr 2031 ein Standortvorschlag präsentiert werden, was in jedem Fall eine politische heikle Sache sein wird. Da freut den Kreisverband und ihre Sprecher Frank Steinberger und Marlene Schönberger, dass jemand aus ihren Reihen aus erster Hand über den Stand der Endlagersuche laufend informieren kann.
Gegenwärtig ist man noch in der Auswahl der möglichen Teilgebiete, die überhaupt für ein Endlager in Frage kommen – das sind immerhin 54% des Bundesgebietes. Die Entscheidungen werden für den unvorstellbar langen Zeitraum von einer Million Jahre wirken, wie Johannes Hunger in seinem Vortrag eindrucksvoll darlegte. Deshalb dürften nur streng wissenschaftliche Kriterien bei der Standortsuche angelegt werden. Hingegen können lokal- und landespolitische Forderungen nach Nichtberücksichtigung der eigenen Region den Prozess nur verzögern.. „Die Gefahr ist dann, dass uns das Zwischenlager „BELLA“ länger als gewünscht erhalten bleibt“, so Hunger.
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