Grüne fordern Schutz der Artenvielfalt!

Kreistagsfraktion mit Schönberger, MdB und Hunger zu Besuch beim Tiefbauamt Landshut

09.02.23 –

Um sich über die Möglichkeiten der klimaschonenderen Optimierung bei der Asphaltierung und über die Verbesserungen für den Artenreichtum bei der Pflege der Kreisstraßen zu informieren, besuchte die Grüne Kreistagsfraktion das Tiefbauamt des Landkreis Landshut. Fraktionssprecherin Michaela Feß, Andreas Ostermaier, Angelika Stumpf, die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger sowie der Landtagskandidat Johannes Hunger sprachen mit Christian Nagl, Leiter des Tiefbauamts.

Dieses betreut über 500 km Kreisstraßen, 100 km begleitende Radwege und ca. 100 Bauwerke wie Brücken. Nagl informierte über größere Flächen, die vom Tiefbau zusammen mit dem Landschaftspflegeverband gepflegt werden. Nagl stellte einen Mäher vor, der neu auf dem Markt sei und der das Mähgut absauge. Durch höheres Mähen könne laut Nagl zu mehr Artenvielfalt neben den Kreisstraßen beigetragen werden.

„Wir brauchen dringend eine ökologische Verbesserung bei der Asphaltierung der Straßen“, fordert Kreistagsfraktionssprecherin Michaela Feß. „Durch temperaturabgesenkten Asphalt könnten wir beispielsweise eine umfassende Energieeinsparung und eine höhere Sicherheit für Arbeiter*innen, durch ungefähr 50% weniger Ausdünstungen des heißen Asphalts, bewirken. Der Landkreis Landshut sollte sich dazu umgehend bei bereits realisierten Projekten erkundigen und eine Testphase auf wenig befahrenen Straßen starten, und dies bei guten Ergebnissen auf alle Straßen ausweiten.“

„Das Straßenbegleitgrün muss im Landkreis Landshut zeitgemäß gepflegt werden, um dem Verlust der Artenvielfalt auch hier vor Ort etwas entgegenzusetzen. Derzeit wird das Schnittgut an den Straßenrändern klein gehäckselt, was dazu führt, dass dort keine Blühpflanzen gedeihen können. Dadurch wird unnötig Biodiversität zerstört“, so Landtagskandidat Johannes Hunger.

„Das Artensterben von Pflanzen und Tieren gehört genauso wie die Klimakrise zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Daher ist es wichtig, dass wir auch hier auf allen Ebenen, und das heißt auch vor Ort im Landkreis Landshut, ansetzen. Es gibt moderne Mähgeräte, die durch die ander Schnitthöhe Verbesserungen für Pflanzen und Insekten gewährleisten. Der Landkreis sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen“, forderte die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger.

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