Landkreis Landshut http://gruene-landshut.de Der Kreisverband Landshut-Land von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruene_in_kumhausen_waehlen_vorstand/ Grüne in Kumhausen wählen Vorstand http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruene_in_kumhausen_waehlen_vorstand/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruene_in_kumhausen_waehlen_vorstand/ Kürzlich traf sich der Ortsverband der Grünen in Kumhausen zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus... Kürzlich traf sich der Ortsverband der Grünen in Kumhausen zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Ecker, Hachelstuhl. In ihrem Rechenschaftsbericht hoben die Vorstände Frank Steinberger und Sepp Fleck das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hervor, für dessen Erfolg auch die Grünen vor Ort mit Werbung, Infoständen und Plakaten beitrugen. Besonders freute die Mitglieder, dass aus ihren Reihen mit MdL Rosi Steinberger eine Vorsitzende in einem Landtagsausschuss stammt. In dieser Funktion ist sie parlamentarischer Gegenpart zum Umweltminister Glauber, und nur wenige Gemeinden können so ein politisches Schwergewicht aufweisen.

Dann berichtete der Kultur- und Umweltbeauftragter der Gemeinde, Sepp Fleck, über Projekte mit deutlicher grüner Handschrift, wie z.B. einem fraktionsübergreifenden Seminar zur Gemeindeentwicklung. Seitdem ist es gerade bei größeren Vorhaben gängige Praxis, Arbeitsgruppen aus den Fraktionen sowie der Verwaltung zu bilden. Man diskutiert bereits im Vorfeld von Gemeinderatsentscheidungen viele Punkte konstruktiv und formuliert Ziele; aktuell ist das so beim Gemeindezentrum oder beim Betreuten Wohnen.

„Dauerbrenner“ grüner Gemeinderatsarbeit sind Energieeffizienz, ÖPNV und Nachhaltigkeit. Initiativen wie die Mitgliedschaft der Gemeinde in der Landshuter Energieagentur, dem Pilotprojekt „Energie-Effizienz-Netzwerk“ mit insgesamt neun Kommunen oder der Photovoltaikanlage auf der neuen Doppelturnhalle sind auch Ergebnisse grüner Gemeinderatsarbeit. Aktuell bemühe man sich um nachhaltiges Planen und Bauen von kommunalen Projekten.

Rosi Steinberger und Franz Sigl ergänzten den Bericht mit Infos über den aktuellen Stand zur B15neu und über das geplante Projekt „Betreutes Wohnen“ in Kumhausen.

Bei den Vorstandswahlen wurden schliesslich Frank Steinberger und Sepp Fleck als Vorsitzende für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt, ebenso Franz Sigl als Schriftführer. Rosi Steinberger und Elfriede Wiesmeier unterstützen den Vorstand als Beisitzerinnen. Mit Blick auf die Kommunalwahlen 2020 sind alle alle zur Mitwirkung eingeladen, die sich für grüne Kommunalpolitik engagieren wollen.

 

 

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Mon, 11 Nov 2019 09:43:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/windkraft_voranbringen_10h_regelung_abschaffen/ Windkraft voranbringen, 10H-Regelung abschaffen http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/windkraft_voranbringen_10h_regelung_abschaffen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/windkraft_voranbringen_10h_regelung_abschaffen/ Ankündigungen der schwarz-orangen Landesregierung „glasklares Ablenkungsmanöver „300 neue... Ankündigungen der schwarz-orangen Landesregierung „glasklares Ablenkungsmanöver

„300 neue Windräder in den kommenden Jahren sind nur heiße Luft, wenn sich an den Rahmenbedingungen nichts ändert“, kommentiert der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, die Ankündigung einer Windkraft-Offensive von FW-Wirtschaftsminister Aiwanger. „Die verbohrte Söder-Regierung hält am Windkraftverhinderungsgesetz 10H fest und versteckt sich hinter Seehofers Schnapsidee von 2013. Wir müssen die 10H-Regelung jetzt abschaffen, den Erneuerbaren Energien einen Schub geben und die Zukunft für klimaneutrales Wirtschaften und Leben bereiten.“

CSU-Ministerpräsident Söder hatte erst kürzlich 100 Windräder in den Bayerischen Staatsforsten angekündigt. Martin Stümpfig und der forstpolitische Sprecher Hans Urban haben nachgefragt und sehen hierin ein „glasklares Ablenkungsmanöver. Die Bayerischen Staatsforsten sind wegen 10H dazu verdonnert, auf den guten Willen der betroffenen Kommunen zu hoffen und dürfen lediglich eine Potenzialanalyse machen, durch die kein einziges Windrad realistischer wird. Hier geht eine wichtige Einnahmequelle zum klimafesten Umbau unserer Wälder flöten“, so Hans Urban.

Martin Stümpfig fordert, die unsinnige 10H-Regelung sofort zu stoppen, die Regionalplanung deutlich zu stärken und die Bayerischen Staatsforsten zu ermächtigen, schnell Standortsicherungsverträge abzuschließen. „Die Menschen, die in die Energiewende investieren wollen, stehen in den Startlöchern. Wir sollten sie mit aller Kraft unterstützen statt ihnen Steine in den Weg zu legen.“

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Wed, 30 Oct 2019 14:04:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/vom_chaotenhaufen_zur_chance_fuer_junge/ Vom „Chaotenhaufen“ zur Chance für Junge http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/vom_chaotenhaufen_zur_chance_fuer_junge/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/vom_chaotenhaufen_zur_chance_fuer_junge/ Der Kreisverband der Grünen feierte sein 40. Jubiläum in Grammelkam Mülltrennung, Wertstoffhöfe,... Das Grußwort zum Fest kam von einem Straubinger: Erhard Grundl, Mitglied des Deutschen Bundestags, hatte es sich nicht nehmen lassen, beim Jubiläum dabei zu sein. In seiner Rede mahnte er an, dass das Thema Atompolitik nicht erledigt sei. „Wir müssen da ganz aufmerksam sein“, sagte Grundl. Es sei auch weiterhin die Aufgabe der Grünen in der Gesellschaft zu vermitteln, dass Atomkraft ein NoGo ist. An die Neumitglieder gerichtet, betonte der Politiker: „Bringt Euch ein, denn bei uns ist das möglich.“

Ein Stück Geschichte bei den Grünen

Einen Überblick über den Werdegang der Grünen bundesweit und des Kreisverbandes im Speziellen hatten Martin Seeanner und Uli Theising vorbereitet. 1978 beteiligte sich erstmals eine grüne Liste an der Landtags- und an der Bezirkstagswahl - allerdings ohne Erfolg. Bei der Europawahl 1979 erhielten die Grünen bereits 3,2 Prozent der Stimmen. Bei der Landtagswahl in Bremen im selben Jahr war die Bremer Grüne Liste mit 5,1 Prozent die erste grüne Partei, die in ein Landtagsparlament einzog. Am 4. Oktober 1979 gründete sich der Kreisverband Landshut, drei Tage später der Landesverband. „Wir brauchen uns da nicht zu verstecken“, stellte Seeanner rückblickend fest. Bei der Landtagswahl 1982 verfehlten die Grünen mit 4,6 Prozent nur knapp die 5-Prozent-Hürde. Hätte es damals nur eine grüne Partei gegeben, wäre das Ergebnis vielleicht anders ausgefallen, so Martin Seeanner. Die ÖDP erhielt in dieser Wahl nämlich 0,4 Prozent der Stimmen.

„Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was das für ein Chaotenhaufen war“, erinnerte sich Dieter Gewies, Mitglied der ersten Stunde. Bei gemeinsamen Sitzungen gab es Tagesordnungen, die eher Tagesvorschläge waren. Redezeitbegrenzungen gab es nicht. Wirtshausdiskussionen endeten regelmäßig in Schlägereien, bei denen „Du Saubauer“ die Standardbeschimpfung war. Auch „Solche wie Euch hat man früher vergast“, bekam man in den Anfangszeiten als Grüner regelmäßig zu hören. Als die Bürger Dieter Gewies 1996 mit 71 Prozent der Stimmen zum ersten Bürgermeister der Gemeinde Furth wählten, übernahm er ein schweres Amt. Er saß im Gemeinderat 100 Prozent Opposition gegenüber.

71 Anträge in den ersten sechs Jahren

1984 zogen Gisela Floegel und Jürgen Schott gemeinsam für die Grünen in den Kreistag ein. „71 Anträge haben wir in den nächsten sechs Jahren eingereicht“, resümierte Gisela Floegel. Nur eines ihrer Anliegen konnten sie durchsetzen: das Umwelttelefon. Viele Dinge, die heute selbstverständlich sind, waren damals noch Zukunftsmusik: die grüne Papiertonne, Wertstoffhöfe und Mülltrennung. 1990 habe es in keiner der 35 Landkreisgemeinden einen Radweg gegeben und ein Atomausstieg war undenkbar, erinnerte sich Maria Neudecker, die 2008 in der Gemeinde Wurmsham Deutschlands erste grüne Bürgermeisterin wurde. Im Vergleich zu damals sei die Gesellschaft heute durch und durch grün, sagte die erfahrene Rathauschefin. „Wir haben viele Erfolge erzielt – alle miteinander“, bescheinigte sie den Anwesenden.

Trotz Gegenwind übernahm 2014 mit Helga Kindsmüller eine weitere weibliche Grünenpolitikerin einen Rathaussessel – in Obersüßbach. „Dich tat ma ja wählen, wennst nicht bei die Grünen wärst“, bekam sie häufiger zu hören. Obwohl sie in ihrer Gemeinde das erste und einzige Mitglied der Grünen war, überzeugte sie mit ihrem Wahlkampf. Unterstützt wurde sie vor allem von Bundestagskandidatin Petra Seifert und Rosi Steinberger, Mitglied des Landtages und Gemeinderätin in Kumhausen. „Wir haben viele starke Frauen in der Politik“, brachte Marlene Schönberger, Gemeinderätin aus Adlkofen, ein Anliegen der Grünen auf den Punkt.

„40 Jahre Grüne sind 40 Jahre feministische Politik“, sagte die 28-Jährige, die momentan an ihrer Doktorarbeit schreibt, weiter. Die Gleichberechtigung der Frau, der endgültige Atomausstieg und der Widerstand gegen die B15neu – die Grünen haben eine lange Agenda, dies war auch bei ihrem 40. Jahrestag deutlich zu hören. Und der Nachwuchs steht bereits in den Startlöchern.

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Mon, 28 Oct 2019 16:28:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/erinnerungskultur_vor_ort/ Erinnerungskultur vor Ort http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/erinnerungskultur_vor_ort/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/erinnerungskultur_vor_ort/ Die Landkreisgrünen trafen sich am vergangenen Donnerstag in Ergoldsbach zu ihrer Kreisversammlung... Die Landkreisgrünen trafen sich am vergangenen Donnerstag in Ergoldsbach zu ihrer Kreisversammlung mit dem niederbayerischen Bundestagsabgeordneten Erhard Grundl, der zum Thema „Erinnerungskultur vor Ort“ referierte. Der Veranstaltungsort wurde nicht ohne Grund ausgewählt: In Ergoldsbach wurden dreizehn Jüdinnen und Juden während eines Todesmarschs der Nationalsozialisten durch zwei mutige Ortsansässigen, Max Maurer und Anna Gnadl, vor dem sicheren Tode gerettet.

Marlene Schönberger, die Kreisvorsitzende der Landkreisgrünen, betonte zu Beginn der Veranstaltung, dass das Thema nach dem rechtsradikalen Terrorangriff in Halle traurige Aktualität gewonnen habe: „Wir stehen solidarisch an der Seite der Jüdischen Gemeinschaft, die aufs Tiefste in Sorge versetzt und verängstigt ist. Wir müssen uns geschlossen jeder Form von Antisemitismus und Rechtsterrorismus entgegenstellen. Wir wissen, dass die Erinnerung an die Opfer der Verbrechen der Nazis elementar ist, wenn wir der rechtspopulistischen Verharmlosung der deutschen Geschichte etwas entgegenstellen wollen. Das gilt in den Städten genauso wie in den Dörfern“.

Kreisvorsitzender Frank Steinberger ergänzte:„Zur Erinnerungskultur gehört das Gedenken an die Opfer, die Erinnerung an die skrupellosen Täterinnen und Täter, aber auch das Herausstellen mutiger lokaler Einzelpersonen, wie Max Maurer und Anna Gnadl aus Ergoldsbach, die die Menschlichkeit in den Vordergrund stellten und nicht wie der Rest die Augen verschlossen. All diese Geschichten - positive wie negative - gilt es, in den Kommunen zu recherchieren und in die Ortsgeschichte aufzunehmen“.

Erhard Grundl: „Wir wissen, dass rechte Netzwerke weitgehend unentdeckt Europa umspannen. Das zu beobachtende Behörderversagen ist uferlos und absolut riskant. Unter anderem die jahrzehntelange unsägliche Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus, die jeder Faktengrundlage entbehrt, führt dazu, dass die staatlichen Sicherheitsbehörden häufig auf dem rechten Auge blind sind. Das kann Leben kosten, die letzten Monate haben gezeigt, dass rechtsextreme Gewalttaten eklatatant zunehmen“.

Zum Ende der Veranstaltung freuten sich die Landkreisgrünen über die vielen neuen grünen Mitglieder und gratulierten dem Ortsverband Ergoldsbach-Neufahrn zur Gründung.

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Tue, 22 Oct 2019 13:08:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/eva_lettenbauer_zur_neuen_landesvorsitzenden_gewaehlt-1/ Eva Lettenbauer zur neuen Landesvorsitzenden gewählt http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/eva_lettenbauer_zur_neuen_landesvorsitzenden_gewaehlt-1/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/eva_lettenbauer_zur_neuen_landesvorsitzenden_gewaehlt-1/ Eva Lettenbauer folgt als Landesvorsitzende auf Sigi Hagl. Auf dem Grünen-Parteitag in Lindau setzt... Eva Lettenbauer folgt als Landesvorsitzende auf Sigi Hagl. Auf dem Grünen-Parteitag in Lindau setzt sie sich mit 63,2 Prozent gegen Judith Bogner (23,9 Prozent) aus dem Kreisverband Mühldorf durch. „Die Chance für echte Veränderung und die Umsetzung unserer Ideen ist so groß wie nie. Packen wir’s an – Weil wir hier leben.“, so Lettenbauer in ihrer Bewerbungsrede.

Für Lettenbauer ist die Klimakrise die größte Herausforderung unserer Zeit. Mit sofortigen wirksamen Maßnahmen für Klimaschutz will sie die CSU herausfordern. Entscheidend wird sein, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und dabei alle mitzunehmen.

Eva Lettenbauer ist seit 2018 Mitglied des Bayerischen Landtags und seit 2015 Mitglied des Landesausschuss. In der Landtagsfraktion ist sie Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik, Frauen und Jugend. Von 2015 bis 2018 war die aus Donau-Ries stammende Lettenbauer Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern. Seit 2011 ist sie in ihrem Kreisverband Donau-Ries aktiv – zuletzt als Kreisvorsitzende. Die 26-jährige ist die jüngste Parteivorsitzende seit der Gründung der bayerischen Grünen.

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Sun, 20 Oct 2019 12:55:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ortsverband_der_gruenen_in_geisenhausen_gegruendet/ Ortsverband der Grünen in Geisenhausen gegründet http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ortsverband_der_gruenen_in_geisenhausen_gegruendet/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ortsverband_der_gruenen_in_geisenhausen_gegruendet/ Inga Bourdillon und Karl Meyer als Vorsitzende gewählt Das Parteienspektrum in der Marktgemeinde... Wirklich groß war die Runde in den Brauhausstuben nicht, die zur Gründungsversammlung gekommen war. Vier Geisenhausener Mitglieder der Grünen standen für die Bildung einer Ortsgruppe zur Verfügung, dazu einige interessierte Beobachter. Von offizieller Seite der Grünen waren Frank Steinberger und Marlene Schönberger anwesend, die beiden Kreisvorsitzenden der Grünen im Bereich Landshut-Land. Zunächst ging es ziemlich formal zu, weil Steinberger als Versammlungsleiter eine spätere Anfechtung der Wahlhandlungen vermeiden wollte. Es wurde eine Anwesenheitsliste geführt, Erklärungen zur Bereitschaft der Teilnahme im Ortsverband wurden unterschrieben, die ordnungsgemäße Ladung überprüft und schließlich die Stimmberechtigung festgestellt.

Vor der eigentlichen Wahlhandlung erklärte Steinberger als Kreisvorsitzender, es freue ihn, dass sich in Geisenhausen ein neuer Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen gründen wolle: „Das ist immerhin schon der dritte heuer im Landkreis.“ Karl Meyer habe sich seit mehreren Jahren um einen Ortsverband in Geisenhausen bemüht. Erfreulich, so Steinberger, sei der Zeitpunkt, weil im Frühjahr 2020 die Kommunalwahl in Bayern stattfinde. Den Bundestrend für die Grünen versuchte Steinberger wie folgt zu erklären: „Wir haben augenblicklich starken Zulauf. Vielleicht sind viele Leute von den rechten Umtrieben in der Republik negativ berührt.“ Der Kreisvorsitzende bezog sich dabei auf den kürzlich durchgeführten Terroranschlag in Halle und sprach von „beunruhigender Aktualität“. Viele Interessenten für die grüne Politik würden vermutlich die Spaltung der Gesellschaft vermeiden wollen, so Steinberger.

Auch Karl Meyer ergriff das Wort und meinte: „Es ist wichtig, wenn es für grüne Themen in Geisenhausen endlich einen Anlaufpunkt geben wird.“ Die Bereiche Umwelt und Menschenrechte seien seinen Worten nach bei den Grünen in guten Händen. Außerdem wäre der Zeitpunkt für die Gründung absolut richtig, um der rechten Gewalt etwas entgegenzusetzen.

Bei der anschließenden geheimen Wahl wurden Inga Bourdillon und Karl Meyer jeweils einstimmig zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Dazu sagte Bourdillon, sie freue sich sehr und wünsche, dass sich die Gemeinde Geisenhausen nachhaltig verhalte. Zusammen mit Bürgermeister und Gemeinderat wolle sie den Ort weiterentwickeln. Als Schriftführer wurde Werner Viehhauser durch Wahl bestimmt, als Beisitzerin Barbara Antholzer. Nachdem die Regularien geklärt waren, kündigte die neue GrünenSpitze von Geisenhausen an, demnächst in der Homepage des Kreisverbands erreichbar zu sein.

Auf Rückfrage erklärten Bourdillon und Meyer übereinstimmend, die Geisenhausener Grünen würden bei der Kommunalwahl 2020 auf einer gemeinsamen Liste mit der SPD und den Freien Bürgern Geisenhausen (FBG) für den Gemeinderat kandidieren. Die offizielle Vorstellung werde noch folgen, bei der dann die kommunalen Ziele vorgestellt würden.

 

 

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Thu, 17 Oct 2019 15:09:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wolfgang_schwimmer_tritt_erneut_an/ Wolfgang Schwimmer tritt erneut an http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wolfgang_schwimmer_tritt_erneut_an/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wolfgang_schwimmer_tritt_erneut_an/ Die Grünen nominieren den 41-Jährigen als ihren Bürgermeisterkandidaten Er will es nochmal... Für viele war es eine Überraschung. Wolfgang Schwimmer hatte zunächst selbst Zweifel, ob er erneut kandidieren soll. Er habe lange überlegt. „Wir haben uns gefragt: Schaffen wir das als Familie? Was macht das mit uns?“ Er habe sich auch mit Bürgermeister Helmut Haider und Bürgermeistern anderer Kommunen unterhalten. „Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschieden: Ja, das machen wir“, sagte er. Als kommunalpolitischer Neueinsteiger erzielte er bei der Kommunalwahl 2014 einen Achtungserfolg: 15,2 Prozent der Stimmen gehörten ihm. Im Stadtrat und Kreistag Landshut habe er seitdem Erfahrungen sammeln können.

Wolfgang Schwimmer stellte bei der Versammlung sich und seine Schwerpunkte, die er als Bürgermeister setzen möchte, vor. Seiner Ansicht nach ist er für den Bürgermeisterposten qualifiziert, da er beruflich viele Erfahrungen sammeln konnte. „Nach meinen Erfahrungen weiß man immer erst, ob man für eine Arbeit geeignet ist, wenn man sie macht. Ich bringe für das Amt des Bürgermeisters einiges mit, das man durchaus brauchen kann.“ Er habe Führungserfahrung, Erfahrungen in und mit Verwaltungen, gute Kontakte und Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit. „Ich bin es gewohnt, vor größeren Mengen zu reden und zu repräsentieren. Ich bin es gewohnt, viele Sachen gleichzeitig zu machen, Informationen aufzunehmen, zu netzwerken und zu kommunizieren.“

Fünf Schwerpunkte

Das Thema Kommunikation spiegelt sich in einem seiner Schwerpunkte wider. „Ich möchte, dass in Vilsbiburg wieder viel mehr miteinander geredet wird. Man soll nicht übereinander, sondern miteinander reden.“ Er versprach, für den Fall, dass er Bürgermeister werden sollte, dass er jeden Monat zwei Bürger-sprechstunden abhalten will. „Ich will die gesamte Bürgerbeteiligung aktiv einfordern.“

Sein nächster Schwerpunkt ist die Wirtschaft und deren Förderung. Schwimmer will den Ladenleerstand bekämpfen und die Innenstadt beleben. „Dazu sind verschiedene Maßnahmen nötig. Wir müssen Vilsbiburg bekannt machen, damit Leute auf die Stadt aufmerksam werden.“ Dazu will er unter anderem an Wettbewerben teilnehmen, die Landesgartenschau nach Vilsbiburg holen und eine Brauerei in der Stadt. „Das ist gut für die regionale Identität.“

Verkehr reduzieren

Der dritte Schwerpunkt ist die Innenstadt. „Ladengeschäfte siedeln sich nur an, wenn sich in der Stadt etwas rührt.“ An den Wochenenden will er Veranstaltungen organisieren. „Ich habe einen ganzen Schwung Ideen. Mein Ziel ist eigentlich, im Sommer jedes Wochenende eine Veranstaltung in der Stadt zu haben.“ Aber auch unter der Woche soll etwas geboten sein. Dazu müsse auch der Verkehr durch die Stadt reduziert werden. „Eine komplette Fußgängerzone funktioniert nicht, dafür gibt es in Vilsbiburg zu wenig Tourismus. Der Verkehr muss auf andere Weise reduziert werden.“ Eine Möglichkeit, um den Verkehr zu reduzieren sei sein vierter Schwerpunkt: die Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Dafür will er unter anderem mehr Que-rungshilfen und Tempo-30-Bereiche im Stadtgebiet. Dienstradl für die Rathausmitarbeiter seien ebenfalls eine Idee.

Energie und Umweltschutz sind ein weiterer Punkt auf seiner Agenda. „Es gibt einige Projekte, die im Sand verlaufen sind. Die möchte ich wieder aufgreifen.“ Dazu gehört unter anderem die Wärmeversorgung. „Ich will alle städtischen Dachflächen prüfen lassen, ob sie für Photovoltaik genutzt werden können.“ Das Rathaus müsse mit Energieeinsparungen als Beispiel vorangehen.

Eingangs hatte Rosi Steinberger, Mitglied des Landtages, über den Zusammenhang von Landes- und Kommunalpolitik gesprochen. Dabei ging sie besonders auf das Artensterben und die Klimakrise ein. Anschließend präsentierte Ortsverbandsvorsitzende Gisela Floegel Wolfgang Schwimmer als Bürgermeisterkandidaten. MdL Rosi Steinberger verkündete das Ergebnis der Wahl: 25 Stimmen wurden abgegeben, davon 23 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen.

Da er 2014 einige seiner Ideen nicht richtig vermitteln konnte, hat Wolfgang Schwimmer ein 20-seitiges Geheft erstellt, in dem er einige seiner Ideen präsentiert. Das Geheft kann auf der Internetseite des Kreisverbandes der Grünen heruntergeladen werden.

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Fri, 11 Oct 2019 13:13:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wolfgang_schwimmer_als_buergermeisterkandidat_fuer_vilsbiburg_nominiert/ Wolfgang Schwimmer als Bürgermeisterkandidat für Vilsbiburg nominiert http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wolfgang_schwimmer_als_buergermeisterkandidat_fuer_vilsbiburg_nominiert/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wolfgang_schwimmer_als_buergermeisterkandidat_fuer_vilsbiburg_nominiert/ Kommunalwahl 2020 in Vilsbiburg Wolfgang Schwimmer tritt erneut als Bürgermeisterkandidat der... Zur Vorstellung des Kandidaten und seinen Ideen für Vilsbiburg gelangen Sie hier.

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Wed, 09 Oct 2019 13:46:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/kommunalseminar_der_landkreisgruenen/ Kommunalseminar der Landkreisgrünen http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/kommunalseminar_der_landkreisgruenen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/kommunalseminar_der_landkreisgruenen/ „Keine Angst vor Kommunalpolitik“ – unter diesem Motto veranstalteten die Landkreis-Grünen am... „Keine Angst vor Kommunalpolitik“ – unter diesem Motto veranstalteten die Landkreis-Grünen am vergangenen Wochenende ein Seminar zur Kommunalpolitik.

Die Veranstaltung wendete sich an alle, die sich für grüne Kommunalpolitik engagieren wollen. „Die Kommunalwahlen 2020 stehen vor der Tür, und viele wollen dabei die Politik auf kommunaler Ebene mitgestalten“ sagte Kreissprecher Frank Steinberger. „Gerade viele unserer neuen Mitglieder drängen darauf, in ihrer Gemeinde oder im Kreis grüne Politik zu machen, aber sie wissen nicht was sie in diesen Gremien erwartet, mit welchen Problemen man konfrontiert wird und wie viel Aufwand das bedeutet“.

Erfahrene grüne Gemeinderätinnen, Kreisrätinnen und -räte, sowie eine Bürgermeisterin berichteten von ihrer Arbeit, beantworteten die Fragen und konnten viele Vorbehalte abbauen.

„Wir sind in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal auf dem Seepointer Hof in Tiefenbach mit unserem Seminar“ freute sich Co-Sprecherin Marlene Schönberger, "Das Interesse ist groß, auch gerade bei jungen Leuten. Wir hoffen, dass sich das in der Kommunalwahl nächstes Jahr mit vielen neuen grünen Kommunalpolitikerinnen und -politikern auszahlt.“

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Tue, 08 Oct 2019 22:42:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/toni_hofreiter_mdb_kommt_nach_geisenhausen/ Toni Hofreiter, MdB kommt nach Geisenhausen !! http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/toni_hofreiter_mdb_kommt_nach_geisenhausen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/toni_hofreiter_mdb_kommt_nach_geisenhausen/ Klimawandel – Verkehrswende – B15 neu Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im... Dass das alles – Klimawandel, Verkehrswende und B15 neu – miteinander zusammenhängt, ist schon irgendwie klar. Wie genau und wie eine zeitgemäße Verkehrsplanung ausgestaltet werden könnte, das erklärt und diskutiert mit uns Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag und ausgewiesener Fachmann in Sachen Verkehrsplanung und -entwicklung.

Er ist seit langem vertraut mit den Verkehrsplanungen in unserer Region.

Kein Klimaschutz ohne Verkehrswende!

 Zwischenzeitlich ist jedem klar, dass wir unsere Mobilität neu organisieren müssen. Das ist ein wesentlicher Teil, um der Klimakrise etwas entgegensetzen zu können. Ein Ansatzpunkt ist, viel stärker auf energieeffiziente Verkehrsmittel wie die Bahn, den ÖPNV und das Rad setzen. Dazu gehört, dass mindestens für alle Großstädte mit über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Stundentakt im Fernverkehr der Bahn angeboten wird. Grüne Abgeordnete aus dem Bundestag haben auch ein Konzept vorgelegt, wie Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden können. Zudem müssen Autos mit erneuerbaren Strom fahren.

Das alles sind Bausteine für eine Verkehrswende, die zum Klimaschutz beiträgt. Keine Frage: Das alles ist eine gewaltige Herausforderung. Aber es ist höchste Zeit, dass wir sie endlich anpacken. Tatsächlich zeigen Umfragen, dass die Bürgerinnen und Bürger längst eine Neuausrichtung der Verkehrspolitik erwarten.

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Tue, 01 Oct 2019 18:29:00 +0200