Landkreis Landshut http://gruene-landshut.de Der Kreisverband Landshut-Land von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/alltagsrassismus_die_taegliche_ausgrenzung/ „Alltagsrassismus – Die tägliche Ausgrenzung“ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/alltagsrassismus_die_taegliche_ausgrenzung/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/alltagsrassismus_die_taegliche_ausgrenzung/ Zu dem aktuellen Thema "Alltagsrassismus" wollten die Grünen im Landkreis Landshut mehr... Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen am Donnerstag, den 16. Januar, in den Kraxn Wirt in Ergolding, um den Vortag von Lorenz Narku Laing, Gründer und Geschäftsführer von „Vielfaltsprojekte“, zum Thema Alltagsrassismus zu hören.

Eingeladen hatten der Kreisverband der Grünen im Landkreis Landshut und der DGB Kreis– und Stadtverband Landshut. Marlene Schönberger, Vorsitzende der Grünen im Landkreis freute sich über den vollen Saal: „Dass so viele Menschen zu unserer Veranstaltung gekommen sind, zeigt die Wichtigkeit des Themas“.

Seit 2014 ist Lorenz Narku Laing als Diversity-Trainer und Berater für Antidiskriminierung tätig. Er arbeitet außerdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft und forscht schwerpunktmäßig zu den Themen Flucht, Migration und Rassismus.

In seinem Vortrag ging Laing auf die Geschichte von Rassismus und Kolonialismus ein und zeigte anschließend unterschiedliche Möglichkeiten mittels derer man Alltagsrassismus begegnen könne, sowie Menschen unterstützen, die von Diskriminierung betroffen sind. Ebenso erläuterte er die rechtlichen Grundlagen von Antirassimus und berichtete von seinen eigenen Erfahrungen als schwarzer Mensch in Deutschland. Viele Menschen im Publikum zeigten sich geschockt und es bestand kein Zweifel, dass Alltagsrassismus ein fester Bestandteil der Gesellschaft ist.

Ein großes Problem dabei sei, dass Menschen dennoch den vorhandenen Rassismus leugneten und so seine Auswirkungen nicht sähen, so Laing.

Gemeinsam Rassismus bekämpfen könne man in dem man rassistische Strukturen und Vorfälle sichtbar mache und Alltagsrassismus nicht unwidersprochen stehen lasse. Sei es in der Familie, im Beruf oder im Sportverein – Diskriminierung und Ausgrenzung bleibt solange Teil der Normalität, solange man nichts dagegen tut oder entgegnet. Manchmal würde es bereits helfen, Menschen auf ihre diskriminierenden Aussagen aufmerksam zu machen. Oftmals realisieren Menschen nicht, wie sie andere Menschen damit verletzen, so Laing. Der Hinweis darauf, rege bereits viele Menschen zum Um- und Nachdenken an.

Nach einer regen Diskussion mit zahlreichen Nachfragen bedankten sich die beiden Vorsitzenden Marlene Schönberger und Anja Wessely (DGB Kreis – und Stadtverband Landshut) bei dem Referenten. „Eine gelungene Veranstaltung und eine tolle Kooperation“, stellte Anja Wessely fest.

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Tue, 21 Jan 2020 17:51:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/grosses_interesse_an_information/ Großes Interesse an Information http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/grosses_interesse_an_information/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/grosses_interesse_an_information/ Wolfgang Schwimmer , der Bürgermeisterkandidat der Grünen für Vilsbiburg war mit Bürgern bei der... Am vergangenen Samstag waren mehr als 50 Interessierte der Einladung der Grünen mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Schwimmer zu einer Information über Pläne der Stadt für eine NO Umfahrung vor Ort gefolgt. Auch Anwohner aus Schachten hatten sich trotz feuchtkaltem Wetter am Spielplatz Reitelbauerstraße eingefunden, um zu erfahren, wie der Stand der Planung sei und wo mögliche Trassen verlaufen könnten. Diese Straße, die schon seit einigen Jahren im Gespräch ist, hatte der Stadtrat zwar nicht im Grundsatz beschlossen, dennoch waren schon im Hinblick darauf die Urbanstraße ausgebaut und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Das Ergebnis lautete, dass es mehrere Trassenvarianten gäbe, die eine Verbindung zwischen dem Kreisel an der B299 zur Frontenhausenerstraße herstellen könnten. Eine 130 Meter lange Talbrücke über den Rettenbach und die Bahntrasse müsste dazu erreichtet werden. Varianten zwischen 1,5 km und knapp 4 km waren 2009 untersucht worden, für die ohne Grunderwerb schon damals bis zu 12 Millionen veranschlagt waren. Da es sich dabei um keine überörtliche Straße handelt, und die Stadt diese Kosten nicht aufbringen kann, zudem eine neuere Berechnung des Verkehrsaufkommens nicht vorliegt, wurde in diesem Jahr beschlossen, die möglichen Trassen im Flächennutzungsplan freizuhalten. Die kürzeste Varante, die an den Kreisel in der Seyboldsdorferstraße anschließen sollte, ist mittlerweile durch die Bebauung am Burgerfeld nicht mehr möglich. Wie nahe eine Variante an der Bebauung Schachten vorbeiliefe und die vielbegangenen Wege zum Frauenholz abschneiden würde, zeigte sich als Wolfgang Schwimmer mit einer Gruppe Richtung Mühlen ging. Alle Anwesenden, auch die Befürworter, waren sich einig, dass eine Trassenführung zwischen Schachten und dem Frauenholz auf keinen Fall weiterverfolgt werden sollte. Beim Gang Richtung Seyboldsdorfer Straße wurde der schwerwiegende Landschaftseingriff einer 130 Meter langen Talbrücke vorstellbar.

Nicht nur Wolfgang Schwimmer hatte Zweifel an der Entlastungswirkung für die Innenstadt, da die Bewohner der südlichen Vilsbiburger Wohngebiete kaum den Umweg einer außerstädtische Umfahrung nutzen würden und wer aus Gerzen Richtung Landshut fahren wolle, die Abkürzung über Dietelskirchen nehmen kann. Er bedauerte auch, dass die Firma Dräxlmeier ihre Werksbuslinien eingestellt hat, was er als kontraproduktiv bezeichnete. Als Alternative schlug er mehrere Maßnahmen vor.

Zum einen Kooperative Werksbuslinien im Zusammenhang mit dem Landshuter Verkehrsverbund(LAVV). Denkbar sei auch eine neue Radwegsverbindung von der Seyboldsdorferstraße zur Urbanstraße, die weitaus kostengünstiger und schneller zu verwirklichen sei und zudem nach dem „Nationalen Radverkehrsplan 2020“ gefördert werden könnte. Der Vorschlag fand bei den Anwesenden großen Anklang.

Eine längere Fragerunde machte deutlich, dass es jede Menge Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger gibt, der beispielsweise in einer Sonderbürgerversammlung geklärt werden sollte. Eine aktuelle Erfassung der Verkehrsströme und eine Kosten-Nutzen-Analyse sollten dafür vorliegen. Der hohe Landverbrauch von bis zu 12 Hektar sei aber nicht mehr zeitgemäß, und die Klimakommune hat zudem eine Verantwortung, auch beim Verkehr CO² einzusparen. Weiterer Straßenbau steht dem entgegen.

In den Neunzigern waren es maßgeblich die Grünen, die die ortsnahe Umgehung Vilsbiburgs im Zuge der B299 vorangetrieben hatten. „Damit wurde die Stadt wirksam vom Durchgangsverkehr entlastet, die Lösung war vergleichsweise flächenschonend und kostengünstig. All das ist bei der Nordost-Umgehung nicht der Fall: "Sie ist weder verkehrswirksam noch flächensparend und dabei unfinanzierbar“ kritisierten die Stadträtinnen Gisela Floegel und Michaela Feß.

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Thu, 09 Jan 2020 19:32:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ortsverband_pfeffenhausen_waehlte_seine_gemeinderatskanditatinnen/ Ortsverband Pfeffenhausen wählte seine Gemeinderatskanditat*innen. http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ortsverband_pfeffenhausen_waehlte_seine_gemeinderatskanditatinnen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ortsverband_pfeffenhausen_waehlte_seine_gemeinderatskanditatinnen/ Am 07.01.2020 hat sich der frisch gegründete Ortsverein von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN... Am 07.01.2020 hat sich der frisch gegründete Ortsverein von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN zusammengefunden, um seine Liste für die Gemeinderatswahl 2020 formell aufzustellen. Nach der Begrüßung durch die Sprecher der Pfeffenhausener Grünen, Daniela Kiebert und Robert Mora, stellten sich die KandidatInnen der BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN vor. Die Liste ist zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt.

Auf Platz 1 der Liste steht Robert Mora, der bereits seit Jahren engagiert im Gemeinderat an der Zukunftsgestaltung des Marktes mitwirkt. Er betont, dass eine ökologische Sichtweise und das nachhaltige Mitgestalten der notwendigen Beschlüsse für den Ort sehr wichtig sind. An seinem Antrag auf Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des7.1. geplanten neuen Kindergartens, konnte er dies gut veranschaulichen. Darüber hinaus ist ihm das Zusammenkommen der MitbürgerInnen in der Gemeinde ein Anliegen. Durch Veranstaltungen und die Schaffung eines Gemeindesaales soll dies in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden.

Sabine Heß möchte als Architektin die Ortskernentwicklung durch Nutzung vorhandener Leerstände voranbringen und Bauprojekte auch unter dem Aspekt eines grünen und lebendigen Umfeldes betrachten. Maßvoller Umgang mit Flächen, naturverträgliche Landschaftspflege von gemeindlichen Flächen und der Artenschutz sollen zukünftig in der Gemeindepolitik mehr Beachtung finden.

Michael Reithmeier steht für eine zeitgemäße Mobilität ein, die auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs genauso abzielt wie auf eine gemeinschaftliche Nutzung von Automobilen. Als Zugezogenem, der seit 7 Jahren in Pfeffenhausen lebt, ist ihm die Identifikation mit der Gemeinde, mit den Vereinen und den Menschen in der Gemeinde besonders wichtig.

Die mit 18 Jahren jüngste Gemeinderatskandidatin Hannah Schmidt hat 2019 Abitur gemacht und wird in diesem Jahr ihr Studium beginnen. Sie möchte in ihrer Heimatgemeinde Verantwortung übernehmen und Pfeffenhausen attraktiv für junge Menschen machen. Ein Jugendraum, Erwachsenenbildung und ein breitgefächertes kulturelles Angebot sind für sie die Grundlage, um den Ort für junge Menschen lebenswert zu machen.

Die Pfeffenhausener Grünen legen großen Wert darauf parteiübergreifend und konstruktiv mit allen Gemeinderäten zusammenzuarbeiten, damit sich die Gemeinde gesund und nachhaltig entwickeln und gut für die Zukunft aufstellen kann.

Zur Aufstellungsversammlung kamen neben den Mitgliedern des Pfeffenhausener Ortsvereins der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch die Landtagsabgeordnete der Grünen Rosi Steinberger, der Sprecher der Grünen des Landkreises Frank Steinberger, sowie Interessierte aus den verschiedenen Ortsteilen der Marktgemeinde.

Der Wahlkampfauftakt findet mit der ersten Wahlversammlung am 04.02.2020 um 19 Uhr Im Brauereigasthof Pöllinger in Pfeffenhausen statt, weitere Termine folgen.

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Wed, 08 Jan 2020 12:59:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/neue_ortsverbaende_gegruendet/ Neue Ortsverbände gegründet http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/neue_ortsverbaende_gegruendet/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/neue_ortsverbaende_gegruendet/ Landkreis-Grüne blicken auf erfolgreiches Jahr. Die Vorstandschaft der Landkreis-Grünen hat bei... Landkreis-Grüne blicken auf erfolgreiches Jahr.

Die Vorstandschaft der Landkreis-Grünen hat bei ihrer Dezember-Sitzung auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt.

„Wir haben die Anzahl unserer Mitglieder auf jetzt 120 im Landkreis erhöht, das ist ein Plus von 60 Prozent in einem Jahr“, freute sich Vorstandssprecher Frank Steinberger. „Viele Leute wollen sich für das Klima einsetzen. Und zwar sowohl für das Weltklima, das durch den Raubbau an der Natur gefährdet ist, wie auch für das gesellschaftliche Klima, das zunehmend durch Hassparolen und rechtsautoritäre Tendenzen vergiftet wird“, so Steinberger.

So konnten 2019 in Eching, Neufahrn, Ergoldsbach, Geisenhausen und Pfeffenhausen neue Ortsverbände gegründet werden. „Das stärkt unsere Struktur gerade im Hinblick auf die Kommunalwahlen im März 2020 ungemein“, ergänzt Co-Sprecherin Marlene Schönberger, die auf Platz drei der Kreistagsliste kandidiert.

Beim Volksbegehren „Rettet die Bienen“ konnte man sehen, wie der Artenschutz die Menschen bewegt hat.

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Tue, 31 Dec 2019 18:23:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/buergerantrag_kreisel_statt_knoten/ Bürgerantrag: Kreisel statt Knoten http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/buergerantrag_kreisel_statt_knoten/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/buergerantrag_kreisel_statt_knoten/ In einem Leserbrief nehmen die Grünen in Vilsbiburg Stellung zur Diskussion um den Ausbau des... Gar nicht zu der Überschrift „Jetzt kann gebaut werden“ passt der Absatz, der mit „Auf der Bürgerversammlung..“beginnt. Das liegt einerseits daran, dass merkwürdigerweise kein Pressevertreter auf der Bürgerversammlung war, und daran, dass die Übergabe der mit über 160 Unterschriften legitimierte Bürgerantrag überhaupt nichts mit „jetzt kann gebaut werden“ zu tun hat.

Vielmehr haben die mehr als 160 Vilsbiburger Bürgerinnnen und Bürger den Stadtrat aufgefordert, sich in öffentlicher Sitzung vom Straßenbauamt über die Alternativen zum Verkehrsknoten an der B299 informieren zu lassen. An Hand eines Modells hatten die Grünen zuvor an einem Infostand über den Plan informiert und sowohl die umständliche und ausladende Verkehrsführung als auch der 4.4 Millionen Beitrag der Stadt riefen bei den interessierten Passanten Kopfschütteln hervor, sodass viele von ihnen den Bürgerantrag unterzeichneten. Diesen übergab Angelika Stumpf dem Bürgermeister am 3. Dezember auf der Bürgerversammlung.

Wie für einen Bürgerantrag in der Gemeindeordnung vorgeschrieben, war der Antrag gut begründet: „Der vorgestellte Knoten hat nicht nur einen immensen Flächenverbrauch, er soll die Stadt 4,4 Millionen Euro kosten und muss über neue Schulden finanziert werden. Er ist unübersichtlich und unfallträchtig wie die Achldorfer Brückenkonstruktion. Eine Variante fünfarmiger Kreisel dagegen wäre flächensparend, übersichtlich und wesentlich billiger.

Der Stadtrat hat es in seiner Sitzung im Frühjahr mehrheitlich abgelehnt, sich Alternativen zum Brückenknoten zeigen zu lassen. Eine derart finanziell gewichtige und weitreichende Entscheidung muss aber gründlich abgewogen werden, zumal die Stadt bereits jetzt schon einen beträchtlichen Schuldenstand hat, und diese Verpflichtung den neu zu wählenden Stadtrat in seinem Handlungsspielraum einengt. Wie auch der Vertreter des Straßenbauamtes bestätigte, hat diese Maßnahme keine Eile.

Weder das heutige Verkehrsaufkommen rechtfertigt die überdimensionierte Planung, noch wurden dem Stadtrat nachvollziehbare Prognosen vorgelegt. In der Stadtratssitzung wurde sogar abgestritten, dass die Planung etwas mit der B15 neu zu tun habe, vom Amtsleiter Herrn Bayerstorfer wurde dies dagegen im Gespräch bestätigt. Allerdings ohne zu wissen, ob, und wenn wann und auf welcher Trasse eine Weiterführung der B15 neu erfolgen wird.

In diesem Gespräch erwähnte er, dass diverse Alternativen in der Planung durchgespielt worden seien, dem Stadtrat liegen dazu weder nachprüfbare Planungsalternativen noch Kostenschätzungen vor. Insbesondere die Alternative 5-armiger Kreisel wie bei Patersdorf könnte zusätzlich das Gewerbegebiet anbinden. Diese Möglichkeit sollte der Stadtrat sich vorstellen lassen und prüfen. Angesichts der Klimakrise, die auch ein drastisches Umdenken beim Verkehr erfordert, ist es unverantwortlich, neue Straßen und Brückenbauwerke zu bauen, die sowohl unsere Landschaft zerstören als auch Verkehr, und damit Lärm und Luftverschmutzung anziehen.“

Gemäß der Gemeindeordnung muss der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung darüber abstimmen. Es ist die Aufgabe eines selbstbewussten Stadtrates, die beste Lösung für Vilsbiburg zu finden, und nicht für das Bauamt.

Für die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner : Wolfgang Schwimmer und Angelika Stumpf, Vilsbiburg

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Tue, 31 Dec 2019 14:25:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mitwissen_und_mitgestalten/ Mitwissen und mitgestalten http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mitwissen_und_mitgestalten/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mitwissen_und_mitgestalten/ Wolfgang Schwimmer spricht über Bürgerbeteiligung In seinem jüngsten Bürgergespräch zum Thema... „Gute Bürgerbeteiligung beginnt mit gründlicher Information und ist die Basis für eine demokratische Gesellschaft“, erklärte Wolfgang Schwimmer. Aussagekräftige Informationen aus den Sitzungen des Stadtrates und seiner Gremien, sollten, auch mit Plänen, über die Presse, das Stadtmagazin und die Homepage direkt aus dem Rathaus kommen und die Bürger motivieren, sich mit den Projekten auseinanderzusetzen. „So hätte zum Beispiel der aufwändige Ausbau des Kreisels an der B 299 zu einem großen Verkehrsknotenpunkt, für den die Stadt über vier Millionen Euro zahlen soll, vor der endgültigen Entscheidung im Stadtrat den Bürgern auf den Bürgerversammlungen vorgestellt werden können“, meinte Schwimmer. Es genüge eben nicht, einmal jährlich in den Bürgerversammlungen vor allem über abgeschlossene Projekte zu berichten.

„Als Bürgermeister will ich echte Beteiligung ermöglichen, weil alle davon profitieren und neue Lösungsansätze gefunden werden können. Zugleich ist sie ein gutes Mittel gegen Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit.“, so Wolfgang Schwimmer.

Der Bürgermeisterkandidat erinnerte daran, dass bei den sehr gut besuchten ISEK-Bürgerversammlungen durchaus das Interesse der Vilsbiburger zu sehen gewesen sei, sich aktiv mit Ideen einzubringen. Eine hervorragende Möglichkeit dazu würden auch Bürgermelde-Apps oder das sogenannte Radlradar bieten, durch das Gefahrenstellen für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer direkt ins Rathaus gemeldet werden können. Vertreter eines Jugendparlaments könnten im Stadtrat rede- und antragsberechtigt sein. Beispiele aus anderen Kommunen wie zum Beispiel Pfaffenhofen zeigten, dass das sehr gut funktioniere und angenommen werde. In Vilshofen, so Wolfgang Schwimmer, suche der Bürgermeister zum Beispiel zweimal monatlich das Gespräch mit den Bürgern, er gehe dazu auch in die Schulen und höre zu, was die Jugendlichen zu sagen haben. Es sollte auch nicht sein, dass Bürger, die in den Bürgersammlungen Anliegen vorbringen, ein Jahr bis zur nächsten Bürgerversammlung warten müssen, bis sie eine Antwort bekommen.

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Fri, 27 Dec 2019 11:18:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/lakumed_ist_gut_aufgestellt/ LAKUMED ist gut aufgestellt http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/lakumed_ist_gut_aufgestellt/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/lakumed_ist_gut_aufgestellt/ Zu einem Informationsgespräch traf sich die grüne Kreistagsfraktion mit dem designierten... Zu einem Informationsgespräch traf sich die grüne Kreistagsfraktion mit dem designierten Vorstandsvorsitzenden von Lakumed, Jakob Fuchs. Besonders interessierten sich die Kreisrätinnen für die Entwicklung der Geburtshilfe in Vilsbiburg. "Mit der Gewinnung weiterer Hebammen kommt man der Einführung eines hebammengeführten Kreissaals ein großes Stück näher", freut sich Angelika Stumpf. Sie hatte sich sehr für den Erhalt der Gebursthilfe und ihrer Neuausrichtung eingesetzt. "So kann Lakumed mit dem Perinatalzentrum in Achdorf und der sehr persönlichen und individuellen Gebursthilfe in Vilsbiburg den Bedürfnissen gerecht werden", so Stumpf.

Weitere Themen waren die Notarztversorgung in der Region. Herr Fuchs, der als Geschäftsführer des "Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung" fungierte, führt aus, dass die Standorte Vilsbiburg und Rottenburg unbedingt notwendig seien, um die Notarztvesorgung weitestgehend rund um die Uhr aufrecht erhalten zu können. Außerdem sei die Zusammenarbeit mit der Kassenärtzlichen Vereinigung Bayerns (KVB) wichtig. Um diese zu verbessern, versprach die Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger, sich im Ministerium dafür einzusetzen. "Ich finde es sehr schade, dass es von Seiten des Klinikums zu keiner Zusammenarbeit bei der Generalistischen Krankenpflegeausbildung kommt", betonte die Fraktionsvorsitzende Petra Seifert. Grundsätzlich seien die Häuser im Landkreis gut aufgestellt, stellten die Kreisrätinnen fest. Dennoch wäre eine engere Kooperation mit dem Klinikum wünschenswert. Sie wünschten Herrn Fuchs alles Gute und eine gute und glückliche Hand für die neue Aufgabe.

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Sun, 22 Dec 2019 12:20:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/spd_freie_buergerliste_und_gruene_bilden_gemeinsame_wahlliste/ SPD, Freie Bürgerliste und Grüne bilden gemeinsame Wahlliste http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/spd_freie_buergerliste_und_gruene_bilden_gemeinsame_wahlliste/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/spd_freie_buergerliste_und_gruene_bilden_gemeinsame_wahlliste/ Geisenhausen. Für die Gemeinderatswahl im März 2020 bilden erstmals SPD, Freie Bürgerliste... Weil sich gleich drei Gruppierungen zusammenschlossen, wurden die Besucher auch dreimal begrüßt. Barbara Wohanka sprach als Ortsvorsitzende der SPD, Renate Weindl als Listensprecherin der FBG und schließlich Karl Meyer als einer der beiden Vorsitzenden des Ortsverbands der Grünen. Als Listenführer, langjähriger Gemeinderat seit drei Perioden und Zweiter Bürgermeister setzte Siegfried Kaschel mehrere Ziele: Er berichtete, seit dem Wahljahr 2014 und dem neuen Bürgermeister Josef Reff gebe es im Gemeinderat „einen neuen Wind und ein sachliches Miteinander“. Die Arbeit mache jetzt sehr viel Spaß, denn „wir haben in einer Periode mehr Projekte angeschoben als in den 18 Jahren vorher“. Kaschel beschrieb, dass sich das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) wie ein roter Faden durch die Arbeit des Gemeinderats gezogen habe. So seien in den vergangenen sechs Jahren ein neuer Bauhof errichtet worden, das Schwimmbad saniert und die Renovierung des Kirchplatzes begonnen worden. Den Bau der neuen Sportanlage bezeichnete er als Meilenstein, den neuen Kindergarten dagegen als „Pflichtaufgabe der Kommune“.

Forderungen an die Kommunalpolitik

Kaschel ging auf die geplanten Projekte der nächsten Sitzungsperiode ein. Den Bau der Mehrzweckhalle und des Horts hinter dem Rathaus bezeichnete er als „tolle Sache“. Weiter müsse sich der Gemeinderat mit der Verkehrsbelastung und einer Westumfahrung befassen und zusätzlich mit dem Hochwasserschutz, der Aufenthaltsqualität an der Vils schaffen werde. „Luft nach oben“ gibt es seiner Ansicht nach in der kommunalen Energiepolitik, in der Nachhaltigkeit alternativer Bauformen und in der Verwirklichung der Wasserstoffregion Landshut. Weiter mahnte der Listenführer bezahlbaren Wohnraum an und dachte über die Gründung einer Baugenossenschaft nach. Die zusätzliche Erweiterung der gemeinsamen Liste mit den Grünen bezeichnete er als „erfreulich“ und hoffte auf fruchtbare Zusammenarbeit.

Als Moderator der Versammlung trat Markus Atzmüller auf, der zusammen mit Karl Meyer die Kandidatenliste zusammengestellt hatte. „Noch nie war es so schwierig, engagierte Personen zu finden, die sich für den Gemeinderat aufstellen lassen wollen“, stöhnte Atzmüller. Umso mehr freute er sich, eine seiner Ansicht nach „tolle Truppe mit spannender Altersspreizung von 21 bis 67 Jahren“ vorstellen zu können. Einstimmig wurden die beiden Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger (Grüne) und Ruth Müller (SPD) zu Versammlungsleitern gewählt, die den Ablauf der Aufstellungsversammlung straff und korrekt in Händen hielten. Sie ließen jedem der Kandidaten Zeit, sich und seine kommunalpolitischen Forderungen vorzustellen.

Genannt wurden häufig Forderungen nach sozialem Wohnungsbau, nach gebremstem Wachstum, nach sozialen Komponenten für Menschen mit geringem Einkommen. Einzelne Kandidaten wünschten sich mehr Mut zu erneuerbarer Energie und wollten solidarisches Miteinander mit Respekt und Toleranz. Es ging den Kandidaten darum, auch auf Ortsebene den Klimawandel im Auge zu behalten und den Bau von Radwegen in den Vordergrund zu stellen. Weiter wurde die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel angemahnt und dazu ökologische Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene. Ruth Müller und Rosi Steinberger zogen in ihren Schlussworten Parallelen zur Landespolitik.

Kandidaten für den Gemeinderat

In dieser Reihenfolge bewerben sich die Kandidaten um einen Platz im Gemeinderat: Siegfried Kaschel (Versicherungskaufmann, SPD), Renate Weindl (Diplomsozialpädagogin, FBG), Werner Viehhauser (Diplomreligionspädagoge, Bündnis 90/Grüne), Martin Georg Fischer (Diplomverwaltungswirt, SPD), Karl Meyer (Installateur- und Heizungsbaumeister, Betriebswirt, Bündnis 90/Grüne), Klaus Drexlmaier (Bankbetriebswirt, FBG), Inga Bourdillon (Diplombetriebswirtin, Bündnis 90/Grüne), Gerhard Hofer (Diplom-Ingenieur, FBG), Günter Hohnl (Bankkaufmann, FBG), Herwig Solf (Realschullehrer, Studienrat, Bündnis 90/Grüne), Elisabeth Waitl (medizinische Fachangestellte, FBG), Rupert Brenninger (Finanzbeamter, FBG), Lisa Schmidl (Bio-Catering für Schule und Kindergarten, FBG), Matthias Schnellinger (Realschullehrer, Studienrat, FBG), Petra Dübell (Hausfrau, Bedienung, FBG), Alexander Berghammer (Schreiner, Ausbildung zum Anwendungsentwickler, FBG), Michaela Tayler (Betriebswirtin, FBG), Stephan Hügel (Sozialpädagoge, SPD), Angelika Schieder (Soziologin, Bündnis 90/Grüne), Hubert Steinig (Architekt, Bündnis 90/Grüne). Ersatzkandidaten sind Elisabeth Kaschel (Kauffrau, FBG) und Markus Irl (Polizeibeamter, FBG).

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Wed, 18 Dec 2019 11:14:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/2019_danke_fuer_ein_bewegendes_jahr/ 2019 – Danke für ein bewegendes Jahr http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/2019_danke_fuer_ein_bewegendes_jahr/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/2019_danke_fuer_ein_bewegendes_jahr/ Wir sind so viele wie noch nie. Dieses Jahr brach alle bisherigen Rekorde. Wir zählen zum... Bei der Europawahl im Mai konnten wir mit unserem bayerischen Ergebnis von 19,1% das Resultat der Landtagswahl 2018 von 17,6% verbessern und mit Henrike Hahn und Pierette Herzberger-Fofana zwei bayerische Grünen-Abgeordnete nach Brüssel schicken.

Eike Hallitzky: „Dieses Jahr hat uns alle bewegt. Millionen sind für das Klima mit uns auf die Straße gegangen und mit dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ haben wir es geschafft, in Bayern eines der weitreichendste Artenschutzgesetze Europas einzuführen. Die politischen Erfolge, das starke grüne Mitgliederwachstum und der hohe Zuspruch in der Bevölkerung zeigen mir, dass eine Zeitenwende in Bayern begonnen hat.“

Auch auf kommunaler Ebene hat sich viel getan. Rund 120 neue Ortsverbände wurden 2019 gegründet. Mit 34 OB-Kandidat*innen, 45 Landratskandidat*innen und zahlreichen Bürgermeisterkandidat*innen treten wir am 15. März an, um die bayerischen Kommunen ökologischer, sozialer und weiblicher zu machen.

Eva Lettenbauer: „Trotz der Europa- und Kommunalwahl behielten wir 2019 auch die langen Linien im Blick. Beim grünen Grundsatzkonvent Ende November in Augsburg diskutierten wir mit 300 Teilnehmer*innen und Robert Habeck über das neue grüne Grundsatzprogramm. Nun blicken wir zuversichtlich nach vorn: Die Voraussetzungen für die Kommunalwahlen am 15. März sind sehr gut. Wir haben es in der Hand, mit unserer grünen Politik die Menschen in Stadt und Land zu erreichen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Nur starke Grüne sind vor Ort die entscheidende Kraft für den Klimaschutz! Packen wir’s an.“

Nun wünschen wir Euch aber erstmal besinnliche Feiertage und einen kraftvollen Start in ein GRÜNES 2020!

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Mon, 16 Dec 2019 23:35:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/potenzial_fuer_mehr_klimaschutz/ Potenzial für mehr Klimaschutz http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/potenzial_fuer_mehr_klimaschutz/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/potenzial_fuer_mehr_klimaschutz/ Bürgermeisterkandidat Wolfgang Schwimmer im Bürgergespräch Über die Notwendigkeit des Klimaschutzes musste Bürgermeisterkandidat Wolfgang Schwimmer beim Bürgergespräch am vergangenen Freitag im Café G2 nicht sprechen – alle Anwesenden waren sich einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um die Klimaerwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Nicht nur die Regierung und die einzelnen Bürger, auch die Kommunen, so Schwimmer, hätten bei der Umsetzung der Energiewende eine zentrale Rolle.

Bürgermeisterkandidat Schwimmer arbeitet seit sieben Jahren für das Bayerische Wirtschaftsministerium an der Umsetzung der Energiewende, ist aktuell der Energiereferent der Regierung von Niederbayern und umfassend mit der Materie vertraut. Beim Klimaschutz in Vilsbiburg sieht er dementsprechend zahlreiche Ansatzpunkte, vor allem beim Verkehr, Bauen und Solarenergie.

In der Umstellung auf alternative Mobilitätsformen liegt erhebliches Einsparpotenzial. Durch die Ansiedlung von Dorfläden in den Ortsteilen und südlich der Vils könnte ein großer Teil des Beschaffungsverkehrs durch die Stadt vermieden werden. Die Einführung von Mitfahrbänken an diesen Dorfläden (sowie an weiteren Punkten im Stadtgebiet) in Kombination mit einer stadt- oder kreiseigenen Mitfahrzentrale und einem Rufbussystem würde dem Klimaschutz ebenso dienen wie die Mobilität von zahlreichen Bürgern verbessern. Umfangreiche Anstrengungen will Schwimmer in den Ausbau der Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr stecken – der aktuellste Vorschlag hierbei ist ein Radweg vom Burgerfeld über die Bahngleise zur Ballsporthalle, zur Firma Dräxlmaier und den Supermärkten.

Mit die größte Einflussnahme auf den Klimaschutz besteht im Bereich des Hochbaus. Bei den stadteigenen Projekten seien Holzbau und Passivbauweise durch die Anträge der Grünen bereits realisiert, und sollten jetzt den privaten Bauherren als Vorbild dienen.

Es wurden noch zahlreiche weitere Themen angesprochen darunter „Mehr Grün in der Stadt“ als Klimaanpassungsmaßnahme, Bäume, die Schatten, Luftfilter und Naturraum sind. Ein Baum für jedes Neugeborene, das sei symbolische Aktion mit Klimabewusstsein praktisch umgesetzt würde. Große Bedeutung hätten die Vorbildfunktion der Stadtverwaltung, Kooperationen mit ansässigen Unternehmen sowie öffentlichkeitswirksame Aktionen.

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Mon, 16 Dec 2019 22:54:00 +0100