Landkreis Landshut http://gruene-landshut.de Der Kreisverband Landshut-Land von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/suche_nach_atommuell_endlager_gruene_fordern_verantwortung_statt_populismus/ Suche nach Atommüll-Endlager: GRÜNE fordern Verantwortung statt Populismus http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/suche_nach_atommuell_endlager_gruene_fordern_verantwortung_statt_populismus/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/suche_nach_atommuell_endlager_gruene_fordern_verantwortung_statt_populismus/ Am 28. September wird die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den „Zwischenbericht... Am 28. September wird die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den „Zwischenbericht Teilgebiete“ veröffentlichen. Die bayerischen GRÜNEN erwarten, dass auch Regionen in Bayern benannt werden, die als mögliche Endlager in Frage kommen und die in den kommenden Jahren näher auf ihre Eignung als Atommüll-Endlager untersucht werden. Hierzu erklärt Eike Hallitzky, Parteivorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bayern:

„Wir brauchen ein Endlager, das so sicher wie möglich ist. Bei der Suche nach einem geeigneten Ort für den radioaktiven Müll darf deshalb politisches Kalkül keine Rolle spielen. Einzig und allein die bestmögliche Sicherheit muss Grundlage der Entscheidung sein. Das ist unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung, vor der sich niemand drücken kann.

Kein Bundesland hat so viel Atommüll produziert wie Bayern, knapp ein Viertel des deutschen Atommülls hat alleine die CSU zu verantworten. Das verpflichtet die Staatsregierung dazu, populistische Erklärungen zu unterlassen und fachwissenschaftliche Untersuchungen auch hier in Bayern zu akzeptieren und zu unterstützen – anstatt das Verfahren nun nach jahrelanger Arbeit zu torpedieren. Nur so kann Bayern seiner großen Verantwortung für eine sichere Lagerung des deutschen Atommülls gerecht werden.

Die CSU war in der Vergangenheit immer an der Spitze der Atomstrom-Gläubigen, während die GRÜNEN von Anfang an Atomkraft als teuren und gefährlichen Irrweg bekämpft haben. Jetzt muss die CSU wenigstens bei der Endlagerung Rückgrat haben und nicht versuchen, sich verantwortungslos aus der Affäre zu ziehen. Die CSU und die Bayerische Staatsregierung haben zudem in Bundestag und Bundesrat dem Verfahren zugestimmt. Ohne jede Fachkenntnis zu behaupten, dass es in Bayern keinen geeigneten Standort für Atommüll gebe, und dies auch noch in den Koalitionsvertrag mit den Freien Wählern zu schreiben, war bereits reiner Populismus. Der jetzige Versuch der Staatsregierung, entgegen der eigenen Zustimmung das Verfahren als Ganzes in Frage zu stellen, wird der großen Verantwortung einer Staatsregierung in keiner Weise gerecht.

Nur mit einem klaren Ja zu Wissenschaftlichkeit, Transparenz und Beteiligung kann die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll zu einem guten Ende geführt werden. Um bestmögliche Transparenz und Mitwirkung herzustellen, fordern die bayerischen GRÜNEN, dass Bürgerinnen und Bürger in den Regionen, die für ein Endlager infrage kommen, umfassend informiert und in den Untersuchungsprozess stärker eingebunden werden. Regionale Gebietskörperschaften sollen finanzielle Unterstützung des Staates bekommen, wenn sie externe Expertise einholen wollen. Zugleich sind aber auch die Bürgerinnen und Bürger der Teilgebiete gefordert, sich jetzt aktiv in die Diskussion einzumischen und um eine solide Debatte und Argumentation zu kümmern – und nicht nur ein „bei uns nicht“ rauszuhauen.

Es ist paradox, dass wir GRÜNE mit großer Ernsthaftigkeit die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für den Atommüll übernehmen, den wir nie wollten. Für uns GRÜNE war es immer der Inbegriff politischer Verantwortungslosigkeit, Atommüll zu produzieren, mit dem hunderte zukünftiger Generationen zu kämpfen haben werden. Doch noch verantwortungsloser ist es, ihn jetzt nicht einmal möglichst sicher lagern zu wollen.“

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Fri, 18 Sep 2020 09:56:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/die_gruene_jugend_bayern_startet_mit_vier_votentraegerinnen_in_den_bundestagswahlkampf/ Die GRÜNE JUGEND Bayern startet mit vier Votenträger*innen in den Bundestagswahlkampf http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/die_gruene_jugend_bayern_startet_mit_vier_votentraegerinnen_in_den_bundestagswahlkampf/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/die_gruene_jugend_bayern_startet_mit_vier_votentraegerinnen_in_den_bundestagswahlkampf/ Marlene Schönberger ist eine der beiden Spitzenkandidatinnen der GRÜNEN JUGEND BAYERN für die... am Samstag, den 12. September, fand der 46. Landesjugendkongress der GRÜNEN JUGEND Bayern in Neusäß bei Augsburg statt. Unter strengen Hygienevorschriften trafen sich 130 Mitglieder für eine eintägige Versammlung - dies war die erste Präsenzveranstaltung im Landesverband seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Im Vordergrund der Versammlung stand die Vergabe der Voten der GRÜNEN JUGEND Bayern für die Bundestagswahl 2021. Die GRÜNE JUGEND Bayern hat dabei vier Voten für junggrüne Kandidat*innen zur Aufstellung der Bundestagsliste der bayerischen GRÜNEN sowie für einen gemeinsamen Wahlkampf im nächsten Jahr vergeben. Als GRÜNE JUGEND Bayern sind wir in den vergangenen Jahren massiv gewachsen und freuen uns nach sehr erfolgreichen Landtags- und Kommunalwahlen auf eine starke gemeinsame Kampagne.

Bei den beiden Spitzenvoten hat sich die Versammlung für ein Frauenduo entschieden: Saskia Weishaupt, derzeit Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, sowie Marlene Schönberger, aktuell Fraktionsvorsitzende im Kreistag Landshut sowie Gemeinderätin und GRÜNE Kreisvorsitzende, bilden die Doppelspitze für die Bundestagswahl.

Die beiden weiteren Voten gewannen Sebastian Hansen, derzeit 2. Bürgermeister in Waldbüttelbrunn und Mitglied im GRÜNEN Landesausschuss, sowie Ami Lanzinger, ebenfalls Mitglied im Landesausschuss sowie Sprecher* von GewerkschaftsGrün Bayern.

Dazu äußert sich Saskia Weishaupt (26): “In Deutschland hängt die Gesundheitsversorgung noch immer stark vom Geldbeutel ab und muss sich der Profitlogik unterziehen - das will ich ändern. Wer in Deutschland krank ist, soll endlich die beste Versorgung erhalten - staatlich garantiert!“

Marlene Schönberger (29) sagt: “Ich möchte im Bundestag für eine demokratische, offene Gesellschaft streiten, die alle Menschen vor Diskriminierung und Gewalt schützt und in der alle Menschen die gleichen Chancen und Rechte haben. Egal woher sie kommen, welche Religion oder welches Geschlecht sie haben und wen sie lieben”

Sebastian Hansen (25) kommentiert: “Im Bundestag möchte ich mich für eine bürger*innenrechtsfreundliche Innenpolitik einsetzen. Wichtig ist mir außerdem, den grassierenden rechten Terror endlich zu stoppen und Nazis aus den Sicherheitsbehörden zu entfernen.”

Ami Lanzinger (24) fügt hinzu: “Dass Klima- gemeinsam mit Arbeitskämpfen geführt werden, ist mein Ziel. Deswegen setze ich mich ein für eine Politik, in der die Interessen der Ärmsten und Arbeitenden vertreten werden, die sie nicht von oben herab sondern auf Augenhöhe behandelt.”

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Mon, 14 Sep 2020 20:38:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/bayerische_grenzpolizei_csu_prestigeprojekt_ist_nur_noch_eine_leere_huelle/ Bayerische Grenzpolizei: „CSU-Prestigeprojekt ist nur noch eine leere Hülle" http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/bayerische_grenzpolizei_csu_prestigeprojekt_ist_nur_noch_eine_leere_huelle/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/bayerische_grenzpolizei_csu_prestigeprojekt_ist_nur_noch_eine_leere_huelle/ Bayerischer Verfassungsgerichtshof gibt Landtags-Grüne recht: Grenzschutz ist Bundessache Die... „Das CSU-Prestigeprojekt ‚Bayerische Grenzpolizei‘ ist nur noch eine leere Hülle. Das Gericht gibt uns recht: Grenzschutz ist Bundessache“, erklärt die Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Katharina Schulze und freut sich über das Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs (BayVerfGH) zur Meinungsverschiedenheit zwischen den Landtags-Grünen und der Staatsregierung sowie der CSU-Landtagsfraktion über die Errichtung der Bayerischen Grenzpolizei:

Artikel 29 des Polizeiaufgabengesetzes (PAG) ist verfassungswidrig und verstößt gegen das Rechtsstaatsprinzip. „Alle Befugnisse, selbst als eigenständiger bayerischer Grenzschutz tätig zu werden, – wie ursprünglich von Ministerpräsident Söder angekündigt – sind null und nichtig“, so Katharina Schulze: „Die Söder-Regierung erleidet Schiffbruch vor Gericht.“

Katharina Schulze fordert die Söder-Regierung auf, den „lächerlichen Etikettenschwindel ‚Bayerische Grenzpolizei‘ zurückzuziehen. Unsere Polizistinnen und Polizisten werden dringend in der Fläche in Bayern gebraucht. Außerdem: In einem vereinigten Europa sollte es eh keine innereuropäischen Grenzkontrollen geben.“

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Fri, 28 Aug 2020 13:40:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wahlrechtsreform_soeder_zeigt_voellige_verantwortungslosigkeit/ Wahlrechtsreform: Söder zeigt völlige Verantwortungslosigkeit http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wahlrechtsreform_soeder_zeigt_voellige_verantwortungslosigkeit/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wahlrechtsreform_soeder_zeigt_voellige_verantwortungslosigkeit/ Zur Diskussion um eine Reform des Wahlrechts in letzter Minute erklärt der Landesvorsitzende von... Zur Diskussion um eine Reform des Wahlrechts in letzter Minute erklärt der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bayern Eike Hallitzky:

„Söder verdreht in geradezu Trump´scher Manier alle Fakten. Es ist seine CSU, die seit Jahren jede Einigung blockiert. Sie ignoriert den ehernen Grundsatz der deutschen Verhältniswahl völlig, dass sich die Zahl der Stimmen für eine Partei in der Zahl ihrer Abgeordneten widerspiegeln muss. Und das alleine, um seinen CSU-Abgeordneten ein sicheres Einkommen und seiner Partei mehr Macht in Berlin zu garantieren, als ihr nach dem Stimmenergebnis zusteht. Mit diesem ebenso durchsichtigen wie egoistischen Verhalten zeigt Söder bundespolitisch seine völlige Verantwortungslosigkeit.“

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Tue, 25 Aug 2020 13:19:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/zwischenlagerung_radioaktiver_abfaelle_in_der_region_landshut/ Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle in der Region Landshut http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/zwischenlagerung_radioaktiver_abfaelle_in_der_region_landshut/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/zwischenlagerung_radioaktiver_abfaelle_in_der_region_landshut/ Die grüne Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger traf sich zusammen mit dem Kreisvorsitzenden von... Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH verantwortet seit genau drei Jahren deutschlandweit die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle. Mit einer Gesetzesänderung wurden 2016 die Verantwortlichkeiten für die Stilllegung und den Rückbau der Atomkraftwerke sowie für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle neu geregelt: Die Betreiber der Atomkraftwerke sind für deren Stilllegung und Rückbau sowie die fachgerechte Verpackung der radioaktiven Abfälle zuständig. Die Durchführung und Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung liegt seither in der Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland.

Welches Konzept der Zwischenlagerung zugrunde liegt, mit welchen Zeitplänen gerechnet wird und welche Aufgaben die derzeit neun BGZ-Mitarbeiter am Standort Isar zu erfüllen haben, darüber informierte sich MdL Rosi Steinberger zusammen mit dem Vorsitzender der Grünen im Landkreis Landshut Frank Steinberger im Rahmen eines Gesprächs mit der BGZ in ihrem Landshuter Wahlkreisbüro.

Wie Mirbeth mitteilte, verfügt das Brennelement-Zwischenlager (BELLA) am Standort Isar über eine Gesamtkapazität von 152 Behälter-Stellplätzen, derzeit sind 76 davon belegt. Der sichere Lagerbetrieb laufe laut BGZ-Sprecher Mirbeth störungsfrei, der Autarkieprozess komme gut voran. Das BELLA wurde in den letzten Jahren hinsichtlich äußerer Einwirkungen - etwa terroristische Bedrohungen - den neuen Lagebeurteilungen angepasst, die umfassende Nachrüstung ist mittlerweile abgeschlossen.

Nach dem Atomgesetz ist die Genehmigung für die Aufbewahrung von Brennelementen im Zwischenlager Isar auf 40 Jahre (bis 2047) befristet. Da das Endlager für hochradioaktive Abfälle gemäß Standortauswahlgesetz allerdings erst zur Mitte dieses Jahrhunderts seinen Betrieb aufnehmen soll, fragte die Abgeordnete nach, wie sich die BGZ auf eine verlängerte Zwischenlagerung einstelle.

Dazu erklärte Mirbeth, dass sich die BGZ schon heute darauf vorbereite, in öffentlichen Genehmigungsverfahren die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über 40 Jahre hinaus nachzuweisen und nach dem jeweils geltenden Stand von Wissenschaft und Technik überprüfen zu lassen. Unter anderem habe die BGZ ein Forschungsprojekt zur verlängerten Zwischenlagerung initiiert. So könne man den Nachweis der sicheren Aufbewahrung auch über die bisher genehmigte Aufbewahrungsdauer von 40 Jahren erbringen.

Darüber hinaus informierte BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth die Abgeordnete, dass es sich die BGZ zur Aufgabe gemacht hat, regelmäßig im engen Austausch mit den politischen Vertretern der Standortkommunen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu stehen. MdL Rosi Steinberger nahm diese Einladung der BGZ gleich zum Anlass, um einen Vor-Ort-Termin am Zwischenlager Isar im kommenden Herbst einzuplanen. Bei diesem Besuch möchte sie sich besonders über die Themenfelder „HAW-Rückführung“ und „Abwehrender Brandschutz“ austauschen.

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Tue, 18 Aug 2020 14:34:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/bio_obstbaubetrieb_erkundung_mit_den_gruenen/ Bio-Obstbaubetrieb Erkundung mit den Grünen http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/bio_obstbaubetrieb_erkundung_mit_den_gruenen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/bio_obstbaubetrieb_erkundung_mit_den_gruenen/ Am Freitag den 07.08.2020 luden die Grünen Ergoldsbach-Neufahrn interessierte Bürger*innen zur... Am Freitag den 07.08.2020 luden die Grünen Ergoldsbach-Neufahrn interessierte Bürger*innen zur Führung durch den Bio-Obstbaubetrieb Pompe ein. Bei bestem Wetter begrüßte die Grüne Ergoldsbacher Marktgemeinderätin Susanne Geldner die Besucher in Einkreut und dankte Herrn Pompe für die Möglichkeit den heimischen Bio-Betrieb erkunden zu dürfen.

Die Besucher*innen schlenderten eine gute Stunde über die 1995-1996 angelegte Obstwiese, während Jürgen Pompe u.a. die interessante Geschichte seines Betriebs erzählte: Seit 2012 ist der Betrieb Bio zertifiziert und erwirtschaftet pro Hektar ca. 10-15 Tonnen Obst im Jahr, wovon ca. 90% versaftet und 10% als Stückobst verkauft wird. Jeder Baum trägt eine andere Obstsorte und so finden sich neben Birnen und Zwetschgen ca. 400 verschiedene Apfelsorten auf Pompes Wiesen.

Die Grüne Besuchergruppe nahm das Angebot sehr gerne an, die verschiedenen Obstsorten während der Tour zu probieren und viele Fragen zu stellen, u.a. zu Düngung und Schädlingsbekämpfung: Die Bio-Wiesen werden nur alle paar Jahre geringfügig mit Asche aus dem eigenen Holzofen gedüngt und auf dem Grundstück brütende Vögel und beheimatete Fledermäuse übernehmen die natürliche Wurmbekämpfung. 40 Bienenvölker sind im Obstbaubetrieb Pompe für die nötige Bestäubung zuständig und liefern neben verschiedenen Honigsorten u.a. auch Met. Herrn Pompes Kenntnisse sind über unsere Marktgrenzen hinaus u.a. als Obstsortenbestimmer und Fachreferent bekannt, sodass er regelmäßig gut besuchte Schulungen zu Obstbau und Öschbergschnittverfahren abhält.

Ab 22.08. startet die diesjährige Saftpresssaison mit der eigener 2-Band-Presse von Flottweg. Der Ertrag der Anlage liegt im Schnitt bei 70L pro 100kg Obst, welche direkt vor Ort in 3, 5 oder 10L Bag-in-Box abgefüllt werden. Der naturtrübe Saft ist in der Regel 1,5-2 Jahre haltbar, da er vor der Abfüllung auf ca. 80°C erhitzt wird.

Die Führung war so interessant, dass die Grünen Ergoldsbach-Neufahrn für die nächstjährige Saison erneut Termine anbieten werden.

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Sun, 09 Aug 2020 18:25:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/klimaschutz_vor_ort-1/ Klimaschutz vor Ort http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/klimaschutz_vor_ort-1/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/klimaschutz_vor_ort-1/ Die Grünen im Landkreis Landshut luden am Donnerstag zu einem Webseminar zum Thema Klimaschutz in... Die Grünen im Landkreis Landshut luden am Donnerstag zu einem Webseminar zum Thema Klimaschutz in der Kommunalpolitik mit den beiden Landtagsabgeordneten Martin Stümpfig, Sprecher für Klimaschutz und Energie, und Rosi Steinberger, Vorsitzende im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz, ein.

„Wenn wir unseren Planeten retten wollen, müssen wir in den Kommunen anfangen. In den nächsten Jahren muss es uns gelingen, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dafür gibt es zahlreiche Stellschrauben, die wir vor Ort drehen können und müssen“, führte Sprecherin Marlene Schönberger in das Thema ein.

Elektrizität, Wärme und Mobilität seien zentrale Themen der Kommunalpolitik und gleichzeitig die Stellschrauben, die vor Ort für konsequenten Klimaschutz gedreht werden müssten, so Martin Stümpfig: „Elektrizität wird im Landkreis Landshut schon zu 147 % erneuerbar erzeugt. Das ist Klasse. Das Potential bei Wind und Sonne ist aber noch groß und soll gezielt ausgebaut werden. Bei der Wärmegewinnung und bei der Mobilität sieht es hingegen düster aus“. Es sei höchste Zeit, beispielsweise bei kommunalen Bauten auf Passivhäuser zu setzen, Nahwärmenetze auszubauen und Abwärme besser zu nutzen. „Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in der Fläche und ein gutes Radwegenetz sind natürlich essenziell für kommunalen Klimaschutz“, betonte Martin Stümpfig.

„Hier hat der Landkreis einen großen Aufholbedarf. Um den ÖPNV attraktiv zu machen, müssen sowohl die Taktung, als auch das Liniennetz stimmen. Wir hoffen, dass der neu gegründete Landshuter Verkehrsverbund hier bald Lösungen erarbeitet“, ergänzte Rosi Steinberger.

„Mit unseren vielen neuen Mandatsträgerinnen und -trägern in den Orten und im Landkreis sind wir gut aufgestellt, um die Kommunen zu begrünen und den Klimaschutz voranzubringen. Klimaschutz erfährt in der Bevölkerung eine breite Zustimmung. Dem gilt es nun auch in der Kommunalpolitik Rechnung zu tragen“, schloss Sprecher Frank Steinberger die Veranstaltung.

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Mon, 27 Jul 2020 23:09:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/sanfter_donauausbau_ein_erfolg_der_zivilgesellschaft/ Sanfter Donauausbau ein Erfolg der Zivilgesellschaft http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/sanfter_donauausbau_ein_erfolg_der_zivilgesellschaft/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/sanfter_donauausbau_ein_erfolg_der_zivilgesellschaft/ Rosi Steinberger, die grüne Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Landshut kommentert den heute... Nach Jahren der Diskussionen und Proteste erfolgte heute der Spatenstich für den sanften Donauausbau und Hochwasserschutz zwischen Straubing und Vilshofen. Damit geht ein erfolgreiches Kapitel des Widerstands gegen die CSU-Staatsregierung zu Ende.

„Über viele Jahrzehnte hinweg kämpften wir Grüne gemeinsam mit dem Bund Naturschutz und den Anliegern an der Donau gegen den CSU-Kurs eines naturzerstörenden Donauausbaus mit Staustufen. Letztendlich erfolgreich,“ resümiert Rosi Steinberger, niederbayerische Abgeordnete der Grünen im Bayerischen Landtag, den langen Kampf gegen den Donauausbau.

Der Grundstein für den sanften Donauausbau, die Variante A, wurde in einem rot-grünen Bundestagsbeschluss 2002 gelegt. Die CSU sträubte sich vehement dagegen. Der Widerstand der Bevölkerung wuchs. Schließich musste sich die CSU-Regierung dem Druck der Zivilgesellschaft geschlagen geben und gab 2013 die Entscheidung für den sanften Donauausbau ohne Staustufen bekannt.

„Die Ereignisse um den Donauausbau zeigen, dass es sich lohnt gegen naturzerstörende Großprojekte zu protestieren, auch wenn es zunächst ausweglos erscheint“ so Rosi Steinberger. „Ich freue mich, dass wir es gemeinsam geschafft haben, dass die naturnahe Donau erhalten bleibt und weiter frei fließen darf.“

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Thu, 16 Jul 2020 00:21:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/direktvermarkterinnen_und_biolandbau_im_aufwind/ Direktvermarkter*innen und Biolandbau im Aufwind http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/direktvermarkterinnen_und_biolandbau_im_aufwind/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/direktvermarkterinnen_und_biolandbau_im_aufwind/ Warum brauchen wir Direktvermarkter*innen? Gerade in den aktuellen Zeiten wird sichtbar, wie... Warum brauchen wir Direktvermarkter*innen?

Gerade in den aktuellen Zeiten wird sichtbar, wie wertvoll und unerlässlich es ist, funktionierende Versorgungsketten vor Ort zu haben, damit wir täglich frische und gesunde Lebensmittel und eine entsprechend reichhaltige Auswahl lokaler Produkte zur Verfügung haben.
Dies sorgt zudem für gesicherte Versorgungsketten und stabile Preise.
Außerdem brauchen wir unsere Landwirt*innen als starke Partner*innen vor Ort, um unsere über einem langen Zeitraum entstandene Kulturlandschaft auch für unsere Kinder und Kindeskinder zu erhalten.

Wie können wir unsere Direktvermarkter*innen unterstützen?

Als Einwohner*innen unserer Gemeinde können wir dies natürlich ganz einfach dadurch tun, in dem wir soweit möglich regelmäßig regionale Produkte einkaufen, die am besten auch noch quasi „vor unserer Haustür“ produziert werden.
Wir können dies aber auch dadurch tun, dass wir die Kenntnis davon bei wem, was und wo wir solche Produkte erwerben können verbreiten.

Was können wir durch den Kauf regionaler Produkte bewirken?

In Bayern sind etwa neun Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe als Direktvermarkter aktiv. 75 Prozent davon werden im Haupterwerb betrieben. Wir fördern und unterstützen damit also aktiv den Erhalt der Höfe vor Ort und damit die bäuerliche Landwirtschaft.
Durch den Einkauf vor Ort vermeiden wir außerdem lange Transportwege/Vermarktungsketten und die Erlöse kommen den Betrieben direkt zu Gute.
Speziell durch den Kauf von Produkten aus dem ökologischen Landbau tragen wir auch aktiv zum Schutz der Gewässer und unseres Grundwassers, zum Erhalt der Artenvielfalt und einem nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Natur bei. Wir leisten damit auch einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz.

Wie können wir dadurch noch profitieren?

Gerade dann, wenn wir verstärkt vor Ort und damit lokal bei den Erzeuger*innen einkaufen, wird für uns erlebbar, wie Lebensmittel produziert werden und was gesunde Lebensmittel ausmacht.
Der direkte Draht zum Produzenten befördert den gemeinsamen Dialog. Wir stärken damit nicht nur unsere landwirtschaftlichen Betriebe sondern auch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft in unserer Gemeinde.

Agrarwende durch Direktvermarktung – geht das?

Ja! Direktvermarktung ist ein wichtiger Baustein für die Agrarwende, denn Dreiviertel aller bayerischen Direktvermarkter*innen betreiben Ökolandbau.
Wie heißt es so schön: „Mit gutem Beispiel vorangehen“ bzw. „Beispiel macht Schule“. Direktvermarktung ist auch und gerade im biologischen Landbau eine tragende Säule. Durch unsere Nachfrage nach vor Ort produzierten Produkten sorgen wir dafür, dass die Agrarwende kräftigen Aufwind bekommt.

Ist Biolandbau im Trend?

Absolut! Zweifellos hat der Biolandbau das größte Zukunftspotential im Agrarsektor. Während deutschlandweit die Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe kontinuierlich im Sinken begriffen ist, steigt die Anzahl der nach den Kriterien des Ökolandbaus produzierenden Betriebe stetig an.
Gerade in Bayern erfreut sich der Biolandbau inzwischen großer Beliebtheit:

  • Es gibt ca. 10.500 Biobetriebe in Bayern.
    Damit liegen 30 % aller Biobetriebe Deutschlands in Bayern!
  • Diese wiederum bewirtschaften eine Fläche von 370.000 Hektar.
  • Damit sind inzwischen 12 % der Agrarfläche in Bayern biologisch bewirtschaftet.
  • Mit dem Landesprogramm BioRegio2030 soll dieser Anteil bis zum Jahr 2030 auf 30 % ausgebaut werden.

Auch deutschlandweit wächst die Bedeutung des Biolandbaus stetig. Hier ein paar statistische Zahlen:

  • 2019 steigerte der Lebensmitteleinzelhandel seinen Umsatz mit Bio-Lebensmitteln und -Getränken um 11,4 %.
  • Die ökologisch bewirtschafte Fläche hat in den letzten fünf Jahren um 50 % zugelegt. 1.622.103 ha werden damit ökologisch bewirtschaftet.
  • Biohühner legen inzwischen jedes 9. deutsche Ei.
  • Bio-Obstbauern bewirtschaften 20 % aller deutschen Obstflächen.
  • 25 % aller heimischen Hülsenfrüchte wachsen inzwischen auf Bio-Höfen.
  • Seit 2018 wachsen die Verkaufserlöse der Biobauern zweistellig.

Besonders starkt an Fahrt hat der Verkauf im Naturkostfachhandel in den Monaten März und April dieses Jahres aufgenommen. Im Vergleich zu 2019 waren hier Zuwächse von 30 bis 40 % zu verzeichnen. Besonders positiv zu erwähnen ist, dass in der Krise Biolebensmittel überproportional gegenüber konventionell produzierten Lebensmitteln gefragt waren.

Was bleibt zu tun?

Allein mit Werbeslogans zur Verkaufsförderung zu „regionalen Produkten“ ist es unserer Meinung nach nicht getan. Es ist wichtig dass wir möglichst viele Verbraucher*innen dafür begeistern, aktiv zu werden. Schon seit längerem gibt es eine Direktvermarkterbroschüre für den südlichen Landkreis Landshut, deren Erstellung vom Regionalmanagement der Stadt Vilsbiburg koordiniert wurde. Leider waren darin keine Direktvermarkter aus dem Gemeindebereich Adlkofen vertreten.
Im März 2020 hat die BUND-Kreisgruppe in 2. Auflage ihren „Bio-Einkaufsführer für Lebensmittel für die Stadt und den Landkreis Landshut“ in gedruckter wie digitaler Form herausgegeben. Darin sind z. B. aus Adlkofen vertreten:

  • der Langwiesenthaler Biohof,
  • der Biohof Schlittmeier oder
  • der Biobetrieb OBERKÜHBUCH.

Inzwischen hat auch der Landkreis Landshut die Idee einer Direktvermarkterbroschüre aufgegriffen und ebenso im März 2020 eine eigene den ganzen Landkreis umfassende Broschüre aufgelegt: „Direktvermarkter in Stadt und Landkreis Landshut“. Diese beinhaltet sowohl konventionell wie auch nach den Kriterien des Biolandbaus wirtschaftende Betriebe. Diese kann entweder in gedruckter Form beim Landkreis Landshut bestellt werden oder in digitaler Form als PDF-Datei heruntergeladen werden. Darin sind z. B. aus Adlkofen vertreten:

  • der Langwiesenthaler Biohof,
  • der Biohof Schlittmeier,
  • die Bäckerei Betz,
  • Beim HOGA,
  • Brunner‘s Milchhäusl oder
  • der Lehr- und Beispielbetrieb für Obstbau aus Adlkofen.

Teilen wir also die Informationen darüber bei wem und wo wir vor Ort produzierte Lebensmittel beziehen können und sorgen wir für reichlich Rückenwind.

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Sun, 21 Jun 2020 17:31:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/integrationsarbeit_ernst_nehmen/ Integrationsarbeit ernst nehmen http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/integrationsarbeit_ernst_nehmen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/integrationsarbeit_ernst_nehmen/ Die grüne Kreistagsfraktion forderte in einem Antrag die Wiederbesetzung und Fortführung der... Die grüne Kreistagsfraktion forderte in einem Antrag die Wiederbesetzung und Fortführung der Stelle einer Integrationslotsin oder eines Integrationslotsen für den Landkreis Landshut. Die Stelle ist durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert und seit März 2020 unbesetzt. Dennoch wurde der Antrag im Kreisausschuss abgelehnt. Integrationsarbeit soll in Zukunft von der für Bildungs- und Migrationsarbeit zuständigen Person miterledigt werden.

Fraktionssprecherin Marlene Schönberger zeigt sich enttäuscht: „Wir können nicht nachvollziehen, wieso eine zu 80% geförderte Stelle massiv reduziert werden soll. Auch wenn aktuell weniger Menschen in den Landkreis Landshut ziehen, ist der Bedarf an Beratung, Austausch und Unterstützung sowohl für Ehrenamtliche als auch für Menschen mit Migrationsgeschichte nach wie vor groß. Genau das leisten Integrationslotsinnen und -lotsen. Integration ist eine wichtige Voraussetzung für Chancengleichheit sowie die tatsächliche Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Hier zu sparen ist kurzsichtig und fatal“.

Kreisrätin Jasmin Beinlich ergänzt: „Seit Jahren leisten Ehrenamtliche im Bereich Integration großartige und unverzichtbare Arbeit. Der Freistaat möchte den Ehrenamtlichen mit den Integrationslotsinnen und Integrationslotsen wichtige hauptamtliche Unterstützung zur Seite stellen. In über 80 bayerischen Landkreisen und Städten gibt es Integrationslotsinnen und -lotsen. Dass der Landkreis Landshut als Zuzugsregion dieses wichtige Aufgabengebiet vernachlässigt und somit Ehrenamtliche im Regen stehen lässt, finden wir unverantwortlich“.

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Fri, 19 Jun 2020 14:01:00 +0200