Landkreis Landshut http://gruene-landshut.de Der Kreisverband Landshut-Land von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/toni_hofreiter_mdb_kommt_nach_geisenhausen/ Toni Hofreiter, MdB kommt nach Geisenhausen !! http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/toni_hofreiter_mdb_kommt_nach_geisenhausen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/toni_hofreiter_mdb_kommt_nach_geisenhausen/ Klimawandel – Verkehrswende – B15 neu Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im... Dass das alles – Klimawandel, Verkehrswende und B15 neu – miteinander zusammenhängt, ist schon irgendwie klar. Wie genau und wie eine zeitgemäße Verkehrsplanung ausgestaltet werden könnte, das erklärt und diskutiert mit uns Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag und ausgewiesener Fachmann in Sachen Verkehrsplanung und -entwicklung.

Er ist seit langem vertraut mit den Verkehrsplanungen in unserer Region.

Kein Klimaschutz ohne Verkehrswende!

 Zwischenzeitlich ist jedem klar, dass wir unsere Mobilität neu organisieren müssen. Das ist ein wesentlicher Teil, um der Klimakrise etwas entgegensetzen zu können. Ein Ansatzpunkt ist, viel stärker auf energieeffiziente Verkehrsmittel wie die Bahn, den ÖPNV und das Rad setzen. Dazu gehört, dass mindestens für alle Großstädte mit über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Stundentakt im Fernverkehr der Bahn angeboten wird. Grüne Abgeordnete aus dem Bundestag haben auch ein Konzept vorgelegt, wie Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden können. Zudem müssen Autos mit erneuerbaren Strom fahren.

Das alles sind Bausteine für eine Verkehrswende, die zum Klimaschutz beiträgt. Keine Frage: Das alles ist eine gewaltige Herausforderung. Aber es ist höchste Zeit, dass wir sie endlich anpacken. Tatsächlich zeigen Umfragen, dass die Bürgerinnen und Bürger längst eine Neuausrichtung der Verkehrspolitik erwarten.

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Sun, 15 Sep 2019 18:29:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/unterzeichne_diese_europaeischen_buergerinitiativen/ Unterzeichne diese Europäischen Bürgerinitiativen! http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/unterzeichne_diese_europaeischen_buergerinitiativen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/unterzeichne_diese_europaeischen_buergerinitiativen/ Unterstütze diese Europäischen Bürgerinitiativen (EBI): - Ein Preis für CO2 zur Bekämpfung des... Unterstütze diese Europäischen Bürgerinitiativen (EBI):
- Ein Preis für CO2 zur Bekämpfung des Klimawandels
- Abschaffung der Steuerbefreiung für Flugzeugtreibstoff
- Klimawandel schnell, fair und wirksam stoppen

Unterzeichne hier!

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Sat, 14 Sep 2019 20:11:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/der_digitale_wandel_gestaltungen_und_herausforderungen/ Der Digitale Wandel – Gestaltungen und Herausforderungen http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/der_digitale_wandel_gestaltungen_und_herausforderungen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/der_digitale_wandel_gestaltungen_und_herausforderungen/ Die Grüne Jugend Ostbayern beginnt ihre Veranstaltungsreiehe mit einem Vortrag des grünen... Am vergangenen Donnerstag fand die erste Veranstaltung der Vortragsreihe in Landshut statt. Im Grünen Büro empfingen wir Benjamin Adjei, Mitglied des Bayerischen Landtags und Sprecher für Digitalisierung, welcher uns über Thema „Der Digitale Wandel – Gestaltungen und Herausforderungen“ berichtete.

Hierbei wurde besonders darauf geachtet, dass die Zuhörer*innen auch mit in eine rege Diskussion einbezogen wurden, um ihre Ansichten und Meinungen teilen zu können. Benjamin Adjei achtete speziell auf die Themenwünsche der Teilnehmer*innen, indem er zum Beispiel genau auf den Begriff „Filterblase“ oder auf den Unterschied zwischen einer „schwachen und starken KI“ einging.

„Die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt enorm verändern und wir Grüne wollen dieser Entwicklung eine klare Richtung geben“, so unser Referent.

„Neben all der Möglichkeiten, welche uns die Digitalisierung in Zukunft bieten wird, dürfen wir ihre Auswirkungen nicht unbedacht lassen. Wir von der Grünen Jugend wollen diesen Wandel aktiv auf politischer Ebene mitgestalten und dafür sorgen, dass niemand hierbei auf der Strecke bleibt“ so Marcel Krämer, Koordinator der Grünen Jugend Ostbayern.

Als kleiner Werbeblock, die nächste Veranstaltung findet am 22.09.2019 um 15.00 Uhr im Resi, Blaue Lilien Gasse 1, in Regensburg statt. Thema hierbei „die Vernetzung der extremen Rechten in Ostbayern“.

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Fri, 06 Sep 2019 18:01:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/kreisel_statt_knoten/ Kreisel statt Knoten http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/kreisel_statt_knoten/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/kreisel_statt_knoten/ Bündnis 90/Die Grünen aus Vilsbiburg stellten zusammen mit der Gemeinschaft der Betroffenen und... Informationen zur B15 neu und dem geplanten Knoten nördlich der Stadt Vilsbiburg waren die Themen einer Besprechung der Stadtratsfraktion der BUL/Die Grünen mit dem Bauamt Landshut. Michaela Feß, Gisela Floegel und Wolfgang Schwimmer sowie Robert Hauer und Klaus Falk von der STOP B15 neu-Initiative konnten zwei Stunden lang mit dem stellvertretendem Amtsleiter und Bereichsleiter für Straßenbau, Herrn Robert Bayerstorfer, Details und Hintergründe klären.

Bisher wurde im Stadtrat kein Verkehrsproblem am Kreisel an der B299 erkannt. Auch konnte von den anwesenden Berufspendlern nach Landshut die Aussage, der Kreisverkehr sei an seiner Kapazitätsgrenze, nicht nachvollzogen werden. Aus diesem Grund war der Ursprung der Planungen zum Bau eines sog. „halben Kleeblattes“ eine zentrale Frage. Nach Aussage des Bauamtes sei hier nach Handbuch und Hochrechnungen verfahren worden und nach denen sei die Leistungsfähigkeit des Kreisverkehrs in Zukunft nicht mehr gegeben. Beobachtungen oder konkrete Zählungen seien aber nicht Bestandteil solcher Standardvorgänge. Zwei Informationen standen ganz deutlich gegen die Aussagen der Vertreter des Bauamts in den betreffenden Stadtratssitzungen: Zum einen, so Bayersdorfer, sei nicht eine Unfallhäufung ein Grund für die Planungen. Zum anderen wurde vom Bauamt eine erhöhte Verkehrsbelastung für den Kreisel kalkuliert und dabei die prognostizierten Verkehrsströme der B15 neu verwendet , was im Stadtrat noch bestritten worden war, auch wenn die Weiterführung sowie der Trassenverlauf zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig unklar sind.

Auf die Frage nach den Kosten für das Brückenbauwerk bestätigte Herr Bayersdorfer die im Stadtrat genannten 8,8 Millionen - die Zahlen auf der Homepage des Bauamts seien veraltet. Gisela Floegel erinnerte dabei an die vom Bayerischen Rechnungshof kritisierte Taktik bei öffentlichen Bauvorhaben, die Kosten erst unrealistisch niedrig anzusetzen und dann während der Bauphase erheblich nach oben zu korrigieren. „Wir kalkulieren, was es heute kosten würde“ meinte Bayerstorfer, musste aber zugeben, dass Preissteigerungen zu erwarten seien.

Michaela Feß kritisierte auch die unübersichtliche und komplizierte Verkehrsführung, die, wie sich in Achldorf gezeigt hat, zu erheblichen Stauungen aber keineswegs zu mehr Verkehrssicherheit geführt habe. Der damals einhellig geforderte Kreisverkehr wurde vom Straßenbauamt zugunsten der als effizienter angepriesenen Brückenlösung abgelehnt. Wie mittlerweile deutlich zu sehen ist, hat der Brückenzubringer bei Achldorf seine Tücken – ein Kreisverkehr wäre übersichtlicher, flächensparender, billiger und weniger unfallträchtig. Die Parallelen zum aktuellen Projekt seien deutlich ersichtlich, so Feß.

Eine fünfarmige Kreisellösung, die auch als Alternative für den Knotenpunkt an der B299 Richtung Landshut vorlag, wurde vom Bauamt verworfen. Hier war die dringende Bitte der Fraktion der Grünen, diese sei noch einmal zu prüfen und dem Stadtrat vorzustellen. Mit dieser Lösung würden sich die Kosten auch für Vilsbiburg stark reduzieren, das Gewerbegebiet Baumgarten wäre aber angebunden und die Verkehrsführung bliebe übersichtlich. Beispiele für leistungsstarke und effiziente fünfarmige Kreisverkehre gebe es in Bayern und Deutschland viele, betonte Wolfgang Schwimmer, und was andernorts funktioniert, sollte in Vilsbiburg auch möglich sein.

Den Stand der B15 neu Planung interessierte vor allem die Mitglieder der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15 neu mit ihrer Vorsitzenden Gisela Floegel. Es sei noch keine Entscheidung in Berlin über die Trassenvarianten 1b und 1c gefallen, weil die benötigten Vorbereitungen dafür noch nicht abgeschlossen seien, so Bayerstorfer.  Aktuell werde zur Entlastung der Stadt Landshut die Planfeststellung nur für den Bauabschnitt 1 - von der A92 zur LA 14 - weiter getrieben. Dem widersprach Michaela Feß. Ihrer Einschätzung nach werde die aktuell geplante Straßenführung nicht zu einer Entlastung, sondern im Gegenteil zu einer Verkehrszunahme im Landshuter Osten, am Kasernenknoten sowie auf der B299 führen. Feß verlangte auch mehr Ehrlichkeit in Bezug auf die Bezeichnung „Süd-Ost-Umfahrung von Landshut“, da es sich tatsächlich um die Weiterführung der B15 neu handle. Eine echte Entlastung hätte stattdessen eine Osttangente mit Isarbrücke gebracht, die aber im Zuge des Dialogforums aufgrund fehlender Fernverkehrswirksamkeit frühzeitig ausgeschieden wurde.

Neu war Allen die Information, dass bereits entschieden sei, die B299 teilweise dreispurig auszubauen, dazu brauche es keine Genehmigung aus Berlin.

Abschließend wurde nochmals über Sinn und Zukunftsfähigkeit der überdimensionierten Straßenbauprojekte diskutiert. Angesichts der Tatsache, dass die Klimakrise mittlerweile auch bei der Bundesregierung angekommen sei und aktiver Klimaschutz auch eine Verkehrswende in Bayern erfordert, sei weiterer Straßenneubau nicht zu rechtfertigen. Wenn alternative Verkehrskonzepte gesucht würden, der Verkehr von der Straße wieder auf die Schiene verlagert werden soll, müsse der Brenner Basistunnel, von deutscher Seite dringend mit Schienenwegen angebunden werden, anstatt Schwerlastverkehr auf neuen Autobahnen ins völlig überlastete Inntaldreieck zu leiten. Zudem ändere sich die Einstellung der kommenden Generationen zum PKW und zum Individualverkehr grundlegend, die simple Hochrechnung steigender Verkehrsbelastung aus der Vergangenheit sei ein Irrweg und müsse daher auch Auswirkungen auf ein Projekt aus den 1960er Jahren, wie das der B15 neu haben - dabei waren sich die Besucher einig.

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Fri, 23 Aug 2019 19:10:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mehr_gruen_in_der_stadt_buerger_wuenschen_sich_mehr_baeume/ Mehr Grün in der Stadt - Bürger wünschen sich mehr Bäume http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mehr_gruen_in_der_stadt_buerger_wuenschen_sich_mehr_baeume/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mehr_gruen_in_der_stadt_buerger_wuenschen_sich_mehr_baeume/ Der Einstig in die Diskussion der Grünen aus Vilsbiburg und der Bürger- und Umweltliste war der... Der Einstig in die Diskussion der Grünen aus Vilsbiburg und der Bürger- und Umweltliste war der aktuelle Sonderbericht des Weltklimarates.

Darin wird von den Wissenschaftlern besonders der erhebliche CO² Ausstoß der Land- und Forstwirtschaft hingewiesen. Es wird dringend angeraten, der dadurch verursachten, dramatischen Klimaänderung durch Stopp der Waldrodung und Begrenzung des weltweiten CO² Ausstoßes zu begegnen. Neuaufforstung in großem Maß, sowie eine Änderung des globalen landwirtschaftlichen Systems sind der Weg. Bei uns in Deutschland bedeutet dies einen notwendigen Wandel unserer Lebensweise hin zu bewusstem und nachhaltigem Konsum. Beispiele wären die Verringerung der Nahrungsmittelverschwendung sowie geringerer Fleischkonsum. Obwohl diese Forderung recht unbeliebt ist, neu ist der Gedanke nicht; schließlich war der Sonntagsbraten deswegen etwas Besonderes, weil es eben nicht jeden Tag Fleisch gab.

Was im Großen umgesetzt werden muss, ist natürlich auch eine Aufgabe für die Kommunen und die einzelnen Verbraucher. Global denken, vor Ort handeln, nach diesem Grundsatz wurden Ideen für Maßnahmen gesammelt, die in Vilsbiburg umsetzbar sind. Unsere Region ist im bayernweiten Vergleich relativ waldarm. Deshalb gilt es gerade in Vilsbiburg als Erstes darum, Wald zu erhalten.

Umso widersinniger und unverantwortlicher ist der Beschluss, 6.000 m² stadtnahen, 60-jährigen Mischwald roden zu lassen, damit ein örtlicher Unternehmer dort fünf private Bauparzellen bekommt, urteilte nicht nur Gisela Floegel.

Die Bürgerversammlung und Haushaltsumfrage im Rahmen des ISEK ( Städtebauliches Entwicklungskonzeptes) hatte ergeben, dass der größte Wunsch der Bürger der nach mehr Grün in der Stadt war.

Stadträtin Michaela Feß schlug beispielsweise vor, Bäume statt Topfgrün am Stadtplatz zu pflanzen und dabei Arten auszuwählen, die an zukünftig wärmere Temperaturen angepasst seien. Damit würde sich auch das innerstädtische Kleinklima verbessern - durch Verdunstungskühle des Laubs einerseits und andrerseits als Staubfilter. Diese Vorteile bringen auch alle Arten von Fassadenbegrünung und dienen gleichermaßen der Klimanpasung wie der Artenvielfalt.

Es gibt in Vilsbiburg einige gute Beispiele: Häuser, mit Efeu, Kletterrosen, Wein und Clematis bewachsen, bietet Mauerseglern, Amseln und Fledermäusen Lebensraum und dient vor Allem im Oktober, wenn der Efeu blüht, als reiche Futterquelle für die Bienen. Kahle Fassaden zum Begrünen gibt es reichlich in der Stadt, nicht nur im Gewerbegebiet und an der Veldener Straße.

Ein schönes Beispiel , so Stadtrat Wolfgang Schwimmer, böte die Neupflanzung eines Baumes im Spitalgarten. Die aktuell recht leer wirkende Fläche scheint gerade darauf zu warten. Einige weitere schattige Sitzplätze würden den Spitalgarten mit seiner ruhigen Atmosphäre wundervoll ergänzen.

Weitere Vorschläge waren, Garagendächer zu begrünen, und Blühstreifen anzulegen. Wiesen statt abrasiertes Grün, und Staudengärten statt Schotterflächen könnten Neubausiedlungen ökologisch aufwerten. Ein Baum in jeden Garten wäre schon im Bebauungsplan festzulegen, wobei besonders Obstbäume eine doppelten Nutzen hätten.

Angelika Stumpf sprach noch die Lichtverschmutzung durch nächtliche Dauerbeleuchtung am Stadtturm, Parkplätzen und der Buja Allee an, die nicht nur aus energetischen Gründen, sondern auch wegen der Irritation der Insekten beendet werden sollte. Die Stadt würde damit auch auf das dramatische Insektensterben und das erfolgreiche Volksbegehren "Rettet die Bienen" reagieren.

Eine stärkere bul/Grüne Fraktion nach der Stadtratswahl im nächsten März wäre die beste Garantie für mehr Grün in der Stadt, war man sich einig.

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Mon, 19 Aug 2019 18:21:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ressourcen_budget_frueher_denn_je_verbraucht/ Ressourcen-Budget früher denn je verbraucht http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ressourcen_budget_frueher_denn_je_verbraucht/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ressourcen_budget_frueher_denn_je_verbraucht/ Der Vorstand der Grünen im Landkreis Landshut traf sich am vergangen Donnerstag im Grünen Büro zu... Der Vorstand der Grünen im Landkreis Landshut traf sich am vergangen Donnerstag im Grünen Büro zu ihrer monatlichen Vorstandssitzung. Eines der Themen war der sogenannte Earth Overshoot Day am 29. Juli 2019.

Der Sprecher des Kreisverbandes Frank Steinberger zeigt sich beunruhigt: „Das Ressourcen-Budget für das Jahr 2019 ist aufgebraucht: In nun sieben Monaten hat die Menschheit so viel verbraucht, wie die Erde in einem ganzen Jahr erneuern kann. Schon wieder liegt der Earth Overshoot Day damit früher als je zuvor: 1987 etwa lag er noch auf dem 19. Dezember und auch im vergangenen Jahr stand er drei Tage später im Kalender. Diese Entwicklung ist höchst alarmierend“.

Die Kreisvorstandssprecherin Marlene Schönberger ergänzt: „Betrachtet man Deutschland alleine, so war der Earth Overshoot Day bereits am 3. Mai. Wir verbrauchen innerhalb eines Jahres also dreimal mehr als wir sollten. Die Folgen unseres Ressourcenverbrauchs werden auf kommende Generationen und heute schon auf die Menschen aus Weltregionen, die selbst vergleichsweise wenig Ressourcen verbrauchen, aber die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren bekommen, abgewälzt.

Das ist ein Skandal! Damit die Erde auch in Zukunft noch gut bewohnbar ist, muss Ressourcen- und Klimaschutz endlich in das Zentrum des politischen Handelns gerückt werden. Das gilt für die Kommunen genauso wie für die Bundespolitik“.

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Sat, 10 Aug 2019 16:50:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/geburtshilfe_in_vilsbiburg_staerken/ Geburtshilfe in Vilsbiburg stärken http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/geburtshilfe_in_vilsbiburg_staerken/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/geburtshilfe_in_vilsbiburg_staerken/ Leserbrief der grünen Kreistagsfraktion zur aktuellen Situation der Geburtshilfeabteilung am... Wir Grünen im Kreistag Landshut sind besorgt über die Entwicklung in der Geburtshilfeabteilung am Krankenhaus Vilsbiburg.

Es ist unbestritten, dass es personelle Probleme und Engpässe vor allem bei den Hebammen gibt.

Eine sehr gute Idee ist hingegen der Hebammengeführte Kreißsaal. Damit hätte man in Vilsbiburg ein Alleinstellungsmerkmal und eine ideale Lösung für die Gebärenden, die auf eine individuelle Betreuung in familiärer Atmosphäre Wert legen. Viele Frauen wollen nämlich nicht in eine Großklinik, in der Hektik herrscht und sehr viele Geburten stattfinden. Diese Frauen weichen oft in so genannte Geburtshäuser aus, in denen zwar Hebammen die Betreuung übernehmen, aber keine ärztliche Versorgung stattfindet.

In Ländern wie der Schweiz, Österreich und in Skandinavien, wo es das Modell des Hebammengeführten Kreißsaals schon seit vielen Jahren gibt, sind die Erfahrungen durchwegs positiv: Es gibt erwiesenermaßen weniger Dammschnitte, weniger künstliche Geburtseinleitungen und auch weniger Kaiserschnitte. In den genannten Ländern kommen mittlerweile rund 90% aller Kinder im Hebammengeführten Kreißsaal zur Welt.

Im Übrigen ist es gut, dass nun die Diskussion um die Geburtshilfeabteilung in Vilsbiburg in der Öffentlichkeit angekommen ist. Denn nun wissen alle Beteiligten, dass es alle Anstrengungen braucht, die Geburtshilfe in Vilsbiburg zu erhalten.

Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Petra Seifert, Michaela Feß, Wolfgang Schwimmer, Rosi Steinberger, Angelika Stumpf

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Fri, 09 Aug 2019 16:39:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/4_millionen_neue_schulden_fuer_sekunden_zeitersparnis/ 4 Millionen neue Schulden für Sekunden Zeitersparnis http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/4_millionen_neue_schulden_fuer_sekunden_zeitersparnis/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/4_millionen_neue_schulden_fuer_sekunden_zeitersparnis/ Die Grüne Stadtratsfraktion aus Vilsbiburg mit ihrem Blick auf die Stadtratssitzung in Vilsbiburg... Laut Staatlichem Bauamt genügt der Vilsbiburger Kreisel an der B 299 den Anforderungen nicht mehr.

Deshalb plant die Behörde einen sogenannten höhenfreien Verkehrsknotenpunkt, der 1,2 Hektar Land versiegelt und die Stadt Vilsbiburg mindestens 4 Mio Euro kostet. Die Prognose der Belastung bezieht sich auf das Jahr 2035 und ist für Verkehrsteilnehmer, die den Kreisel heute auch in der Hauptverkehrszeit nutzen, nicht nachvollziehbar. Die Wartezeiten, wenn überhaupt - bewegen sich weit unter einer Minute. Zudem ist die geplante Verkehrsführung für Vilsbiburger verwirrend und umständlicher als jetzt mit dem Kreisel . Wer von Landshut kommt, muss demnach erst über eine Brücke, dann zurück unter der Brücke durch, um dann in den jetzigen Kreisel einzufahren.

Der Antrag von Michaela Feß für die Grünen, das Staatliche Bauamt aufzufordern eine alternative kosten- und flächensparende Planung vorzulegen, zum Beispiel einen 5 armigen Kreisel, wurde mit der Mehrheit der Stimmen abgelehnt, nur 4 Stadträte der Freien Wähler sprachen sich mit den Grünen für diesen Vorschlag aus. Dabei ist es ein durchaus übliches Vorgehen, dass die betroffene Kommune die Planung mit beeinflusst.

So stimmte der Stadtrat ohne Not am Ende mit 14:6 Stimmen für einen Vertrag, bei dem die Möglichkeit der Einflussnahme vergeben wurde, mit dem das Staatliche Bauamt der Stadt aber eine hohe Last aufbürdet, für Ausgaben, mit denen 1,5 neue Kindertagesstätten gebaut hätten werden können oder die für jeden Vilsbiburger 330 € neue Schulden bedeuten.

 

Erklärung: Die B 299 von Landshut kommt auf dem Plan von links, direkt rechts gegenüber geht die Straße in die Stadt. Die schraffierte Straße nach rechts unten ist die Umgehungsstraße in Richtung Achldorf und die eingezeichnete Straße unterhalb ist der Weg in das neue Industriegebiet.

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Mon, 05 Aug 2019 23:43:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/geburtshilfe_in_vilsbiburg_nicht_vorschnell_aufgeben/ Geburtshilfe in Vilsbiburg nicht vorschnell aufgeben http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/geburtshilfe_in_vilsbiburg_nicht_vorschnell_aufgeben/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/geburtshilfe_in_vilsbiburg_nicht_vorschnell_aufgeben/ Alarmiert zeigen sich die Grünen im Kreistag Landshut über die Entwicklung in der Geburtshilfe am... Alarmiert zeigen sich die Grünen im Kreistag Landshut über die Entwicklung in der Geburtshilfe am Krankenhaus Vilsbiburg. „Leider vermissen wir hier den Willen der Verantwortlichen zum Erhalt der Geburtshilfestation“, so die Fraktionsvorsitzende Petra Seifert.

Anstatt über den Hebammenmangel zu lamentieren sollten Lösungsvorschläge erarbeitet werden, die den Erhalt der Geburtshilfe zum Inhalt haben. „Dafür vermissen wir aber ein Konzept, das dieses Ziel anstrebt“, sagt Rosi Steinberger.

Nachdem der hebammengeführte Kreißsaal installiert worden ist, hätte man in Vilsbiburg eine ideale Lösung für die Gebärenden, die auf eine familiäre Betreuung Wert legen. Viele Frauen wollen nämlich nicht in eine Großklinik, in der Hektik herrscht und sehr viele Geburten stattfinden. Diese Frauen weichen oft in so genannte Geburtshäuser aus, in denen zwar Hebammen die Betreuung übernehmen, aber keine ärztliche Versorgung stattfindet.

„Genau in dieses Spannungsfeld passt aber der hebammengeführte Kreißsaal, der am Vilsbiburger Krankenhaus vorhanden ist“, betont Angelika Stumpf. Dieses Modell müsse nach Ansicht der Grünen besser beworben und von politischer Seite gewünscht werden.

Dass dies offensichtlich nicht der Fall ist, zeigt der Bericht in der Vilsbiburger Zeitung. Wenn der Tenor der Berichterstattung die Aussage ist, dass eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung nicht mehr gewährleistet ist, dann schreckt man alle Gebärenden ab. „Eine Werbung für das eigene Krankenhaus sieht anders aus“, meint dazu Michaela Feß.

„Bei einer Spontangeburt muss es schnell gehen. Da kann der Weg vom südlichen Landkreis bis nach Achdorf lang werden“, gibt Seifert zu bedenken.

Die Grünen wollen erreichen, dass die Thematik im Verwaltungsrat intensiv diskutiert wird mit dem Ziel, Lösungswege zum Erhalt der Geburtsstation in Vilsbiburg zu erarbeiten. Denn wenn die Geburtshilfe geschlossen wird, wackelt als Nächstes die Gynäkologie. Es müsse unbedingt vermieden werden, dass das Krankenhaus Vilsbiburg scheibchenweise seine Attraktivität verliert, so die Grünen.

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Tue, 30 Jul 2019 23:30:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ein_jahr_ankerzentren_seehofers_prestigeprojekt_isoliert_und_behindert_integration/ Ein Jahr Ankerzentren: Seehofers Prestigeprojekt isoliert und behindert Integration http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ein_jahr_ankerzentren_seehofers_prestigeprojekt_isoliert_und_behindert_integration/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/ein_jahr_ankerzentren_seehofers_prestigeprojekt_isoliert_und_behindert_integration/ Zur Debatte um ein Jahr Ankerzentren erklärt die grüne Bundestagsabgeordnete Filiz Polat,... Ein Jahr nach dem Start muss man Bundesinnenminister Seehofers Prestigeprojekt klar als gescheitert bezeichnen. Entgegen Versprechen des Ministers haben die sogenannten Ankerzentren weder zu schnelleren Asylverfahren noch kürzeren Wartezeiten geführt. Stattdessen verhindert die erzwungene Unterbringung in Massenunterkünften, dass viele von Flucht und Verfolgung gezeichnete Menschen menschenwürdig versorgt und bei der Integration unterstützt werden. Es ist zu begrüßen, dass ein Gros der Bundesländer sich nach wie vor dem bayerischen Exportkonzept der Ankerzentren verweigert und sich nicht als Versuchslabor für Seehofers Pläne einspannen lässt.

Das Ziel, Asylverfahren zu beschleunigen und den Betroffenen damit schneller Gewissheit über den Flüchtlingsschutz zu ermöglichen, wird nicht erreicht. Für den Großteil der Geflüchteten, auch für Familien mit Kindern, hat sich die Verweildauer in den Ankerzentren deutlich verlängert. Das Bundesinnenministerium selbst hat erst im Juni die gesetzliche Aufenthaltspflicht in den Zentren von drei auf nun mehr 18 Monate erhöht. Von schnelleren Verfahren und kürzeren Aufenthaltszeiten kann also keine Rede sein. Darüber kann auch die Schönrechnerei der bayrischen Landesregierung nicht hinwegtäuschen.

Die Isolierung in den Ankerzentren, die fehlenden Schutzräume für schutzbedürftige Gruppen wie Frauen und Kinder, die rudimentäre Gesundheitsversorgung und die ausbleibende Regelbeschulung für Kinder ist unmenschlich und muss beendet werden. Geflüchtete sollen maximal drei Monate in einer Erstaufnahme verbringen müssen und danach in dezentralen Unterkünften untergebracht werden.

Wer die Effizienz, und damit notwendigerweise die Qualität, der Asylverfahren steigern möchte, muss dafür sorgen, dass die Menschen vorher gute Informationen über ihre Rechte erhalten. Das geht nur mit einer echten unabhängigen Asylverfahrensberatung. Das Bundesinnenministerium verweigert die in einigen Erstaufnahmeeinrichtungen bereits existierende unabhängige Asylverfahrensberatung zu finanzieren. Stattdessen wird den Bundesländern eine Beratung durch das BAMF aufgedrückt, die alles andere als unabhängig ist.

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Mon, 29 Jul 2019 23:11:00 +0200