Landkreis Landshut http://gruene-landshut.de Der Kreisverband Landshut-Land von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/petition-gegen-bentonit-tagebau/ Petition gegen Bentonit-Tagebau http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/petition-gegen-bentonit-tagebau/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/petition-gegen-bentonit-tagebau/ Im Juni 2020 wurde bekannt, daß die Firma Clariant aus Moosburg einen weiteren Bentonit-Tagebau auf... Im Juni 2020 wurde bekannt, daß die Firma Clariant aus Moosburg einen weiteren Bentonit-Tagebau auf dem Gebiet der Gemeinde plante. Der entsprechende Betriebsplan wurde dem Gemeinderat im Juni 2020 vorgelegt und einstimmig abgelehnt. Eine entsprechende Stellungnahme der Gemeinde erging schriftlich an das Bergamt Süd.

Das Vorhaben weist im Vergleich zu den zahlreichen anderen Bentonit-Tagebauen in der Region eine besondere Brisanz  auf: Das geplante Abbaugebiet erstreckt sich weit in die Gemeinde hinein,liegt zu großen Teilen innerhalb eines Wasserschutzgebietes und würde die Rodung von ca. 8,6 ha Wald erfordern; zudem würde durch den Tagebau der regionale Grünzug südliche Isarleiten starkbeeinträchtigt.

Das Foto zeigt eine Karte des Bentonitabbaugebiets rund um Eching.


Deshalb entschied sich der Ortsverband Eching dafür, durch eine eigene Aktion der ablehnenden Stellungnahme der Gemeinde nach Möglichkeit zusätzliches Gewicht zu verleihen. Eine Ortsbegehung des geplanten Abbaugebiets am 9.August zusammen mit MdL Rosi Steinberger und dem Kreisvorsitzenden Frank Steinberger stieß auf reges Interesse der Gemeindebürger.

 

Das Foto zeigt eine Gruppe von Personen bei einer Ortsbegehung des geplanten Bentonitabbaugebeits mit MdL Rosi Steinberger.      Das Foto zeigt eine Gruppe von Personen bei einer Ortsbegehung des geplanten Bentonitabbaugebeits mit MdL Rosi Steinberger.

Parallel dazu wurde eine Flugblattaktion gestartet, durch die sich die Echinger über die Zusammenhänge informieren konnten. Dabei kamen 486 Unterschriften gegen den Tagebau zusammen. Diese Unterschriften wurden dann am 17.August zusammen mit einer Petition gegen den Tagebau beim Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags eingereicht.

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Wed, 12 Jan 2022 18:25:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruener-aufbruch-in-essenbach-neuer-ortsverband-der-gruenen-hat-sich-gegruendet/ Grüner Aufbruch in Essenbach - Neuer Ortsverband der Grünen hat sich gegründet http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruener-aufbruch-in-essenbach-neuer-ortsverband-der-gruenen-hat-sich-gegruendet/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruener-aufbruch-in-essenbach-neuer-ortsverband-der-gruenen-hat-sich-gegruendet/ Die Hallen der Kleinbrauerei "Zombräu" in Mirskofen eignen sich nicht nur zur Herstellung von Bier... Die Hallen der Kleinbrauerei "Zombräu" in Mirskofen eignen sich nicht nur zur Herstellung von Bier - auch neue politische Kräfte können dort gut gedeihen, wie die Gründung des neuen Ortsverbands von Bündnis 90/ Die Grünen zeigt.

Initiator Jürgen Stillner begrüßte dort über 20 Interessierte, die künftig der Politik in der Marktgemeinde Essenbach einen deutlichen grünen Stempel aufdrücken wollen. Unter der Leitung vom Kreisvorsitzenden Frank Steinberger wurde der Vorstand des Ortsverbands gewählt, mit Sophia Garbe und Fritz Wenzl junior als gleichberechtigte Vorsitzende und Nicole Glöbl als Schriftführerin. Gertraud Sigl-Stillner, Tjards Wendebourg und Jürgen Stillner werden im erweiterten Vorstand unterstützend beisitzen.

Verankerung in den Kommunen wichtig

Die starke Präsenz überregionaler Mandatsträger bei der Veranstaltung zeigte die Bedeutung des neuen Ortsverbands für die Landkreis-Grünen: MdB Marlene Schönberger und MdL Rosi Steinberger, die beide auch schon Ortsverbände in ihren Heimatgemeinden mitbegründet haben, wünschten den Essenbachern alles Gute und betonten, wie wichtig die Verankerung in den Kommunen gerade für die Landes- und Bundespolitik sei.

So sieht das auch der neue Ortsverbandssprecher Fritz Wenzl junior: Der 35-jährige Maschinenbauingenieur ist in Ohu aufgewachsen und steht für eine "pragmatische und nachhaltige Politik für Jung und Alt, damit Leben auf dem Land noch lebenswerter wird", wie er selbst sagte. Und die Co-Vorsitzende Sophia Garbe, 23 Jahre alt und angehende Förderlehrerin, will "eine grüne Politik in der Gemeinde Essenbach, weil ihr die Zukunft am Herzen liegt".

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Tue, 09 Nov 2021 17:11:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/landesdelegiertenkonferenz-am-67-november-in-augsburg/ Landesdelegiertenkonferenz am 6./7. November in Augsburg http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/landesdelegiertenkonferenz-am-67-november-in-augsburg/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/landesdelegiertenkonferenz-am-67-november-in-augsburg/ Franziska Schmidt und Michaela Feß vertraten den Kreisverband Landshut-Land bei der LDK in... Franziska Schmidt und Michaela Feß vertraten den Kreisverband Landshut-Land bei der LDK in Augsburg. Sie freuten sich, endlich wieder einem großen grünen Treffen in Präsenz mit vielen Möglichkeiten des Wiedersehens und des direkten Austauschs beizuwohnen.

Die neue, von 11 auf 19 Mitglieder angewachsene Landesgruppe der Grünen Bundestagsabgeordneten – mit unserer Marlene Schönberger – wurde am Samstag ausgiebig beglückwünscht und gefeiert.

Besonders spannend war die LDK für unsere KV-Mitglieder Franziska Schmidt und Max Retzer, weil sie für den Länderrat kandidierten.

Am Sonntag, ganz am Ende der Veranstaltung, war es dann so weit: Franziska Schmidt und Max Retzer wurden als Ersatzdelegierte in den Länderrat gewählt und können jetzt dabei sein, wenn zwischen den Bundesversammlungen die Weichen der Grünen Politik gestellt werden. Herzlichen Glückwunsch und eine gute Einarbeitung in dieses wichtige Amt!

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Sun, 07 Nov 2021 17:46:00 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/vorstandssitzung-im-zeichen-des-klimaschutzes/ Vorstandssitzung im Zeichen des Klimaschutzes http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/vorstandssitzung-im-zeichen-des-klimaschutzes/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/vorstandssitzung-im-zeichen-des-klimaschutzes/ Auf unserer Vorstandssitzung berichtete unsere Grünen-Kreisvorsitzende und neue... Auf unserer Vorstandssitzung berichtete unsere Grünen-Kreisvorsitzende und neue Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger von den Koalitionsgesprächen in Berlin.

Hart werde dabei beim Klimaschutz verhandelt. "Bekanntermaßen war das Tempolimit bei der Konstellation der Ampelpartner nicht durchsetzbar", so Schönberger, "aber ein vorgezogener Kohleausstieg, Solarpflicht bei Gewerbeneubauten oder die Pflicht zur Flächenreservierung für Windkraft sind wertvolle Bausteine auf derm Weg zur Klimaneutralität, die ohne Grüne nicht möglich gewesen wären"

Leider sei man in BAyern noch nicht so weit, ergänzte die Grünen-Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger. So habe die grüne Landtagsfraktion erst letzte Woche ein Klimaschutzgesetz vorgelegt, das auch für Bayern Maßstäbe setzen könnte.

Kernpunkte sind ihren Ausführungen zufolge die Klimaneutralität Bayerns bis 2040, ein klarer Fahrplan, wieviel Treibhausgase der Freistaat jedes Jahr ausstoßen darf mit Überprüfung auf Umsetzung dieser Ziele.

Ein weiterer Antrag zielte auf die Abschaffung der 10H-Regelung, dem größten Hindernis für den weiteren Ausbau der Windkraft in Bayern. Leider seien sowohl der Gesetzentwurf als auch der Antrag im Landtag von der Regierungsmehrheit aus CSU und FW abgelehnt worden. "So wird es nichts mit dem Klimaschutz", ärgert sich Rosi Steinberger. "Die Staatsregierung muss hier endlich aus ihrem Tiefschlaf aufwachen."

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Fri, 05 Nov 2021 13:10:08 +0100
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruene-gratulieren-schoenberger-zum-bundestagsmandat/ Grüne gratulieren Schönberger zum Bundestagsmandat http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruene-gratulieren-schoenberger-zum-bundestagsmandat/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/gruene-gratulieren-schoenberger-zum-bundestagsmandat/ Zufrieden und stolz zeigten sich die Landkreis-Grünen bei ihrer Oktober-Kreisversammlung im... Zufrieden und stolz zeigten sich die Landkreis-Grünen bei ihrer Oktober-Kreisversammlung  im Gasthaus Luginger in Mirskofen. Denn für den 30. Deutschen Bundestag konnte Marlene Schönberger, Gemeinderätin aus Adlkofen und Kreisrätin ein Mandat erringen – zum ersten Mal jemand aus dem Kreisverband Landshut-Land.

Schönberger berichtete, daß die ersten Tage und Wochen in Berlin erwartungsgemäß mit Mitarbeiter- und Wohnungssuche und Einarbeitung in die parlamentarischen Gepflogenheiten randvoll ausgefüllt waren. Trotzdem band die Parteispitze sie  bei der Vorbereitung der Sondierungsgespräche sofort in die politische Arbeit ein: gefragt war ihre Expertise in Sachen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Demokratiegefährdung ,deren Ursachen und Bekämpfung sie jahrelang wissenschaftlich erforscht hatte. Die Mitglieder nutzen die Versammlung zur intensiven Diskussion über zukünftige Koalitionen, wobei eine Ampelkoalition bevorzugt wurde. Viele hatten auch ein besseres Ergebnis erwartet, aber man war sich einig, dass alle Akteure ihr Bestes gegeben hatten, gerade hier in der Region und in Niederbayern.

MdL Rosi Steinberger fasste es so zusammen: „Letztlich können auch wir hier in unserem Landkreis auf unserem Beitrag dazu stolz sein, dass die Grünen in der Regierung sind und vieles in unserem Land besser werden wird!“ Schliesslich wies Sprecher Frank Steinberger noch darauf hin, dass diese coronabedingt erste reale Kreisversammlung seit einem Jahr nicht zufällig in der Gemeinde Essenbach stattfindet, denn „hier wird ein neuer Ortsverband entstehen, zu dessen Gründung am 9. November alle Interessierten herzlich eingeladen sind!“

 

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Tue, 19 Oct 2021 21:25:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/marlene-schoenberger-zieht-in-den-bundestag-ein/ Marlene Schönberger zieht in den Bundestag ein! http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/marlene-schoenberger-zieht-in-den-bundestag-ein/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/marlene-schoenberger-zieht-in-den-bundestag-ein/ Herzlichen Glückwunsch! Unsere Direktkandidatin Marlene Schönberger hat es geschafft: Sie zieht... Herzlichen Glückwunsch! Unsere Direktkandidatin Marlene Schönberger hat es geschafft: Sie zieht neben Erhard Grundl als zweite Bundestagsabgeordnete aus Niederbayern in den Bundestag ein. Dort vertritt sie den Wahlkreis 230 Rottal-Inn, zu dem neben dem Landkreis Dingolfing-Landau auch die Gemeinden Gerzen und Wörth gehören.

Wir gratulieren Marlene von Herzen und danken all unseren Wähler*innen für ihre Stimmen.

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Thu, 07 Oct 2021 14:45:00 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/die-gruenen-ergoldsbach-neufahrn-stellen-sich-neu-auf/ Die Grünen Ergoldsbach-Neufahrn stellen sich neu auf http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/die-gruenen-ergoldsbach-neufahrn-stellen-sich-neu-auf/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/die-gruenen-ergoldsbach-neufahrn-stellen-sich-neu-auf/ Am 25.09. standen bei den Grünen Ergoldsbach-Neufahrn turnusmäßig die Vorstandschafts-Neuwahlen an.... Am 25.09. standen bei den Grünen Ergoldsbach-Neufahrn turnusmäßig die Vorstandschafts-Neuwahlen an. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten die bisherigen Ortsvorstehenden Susanne Geldner und Martin Seeanner die Ortsverbandsmitglieder im Schlosshotel Neufahrn.

Geldners Bericht der letzten zwei Jahre fiel sehr positiv aus. So habe sich der Ortsverband am 20.09.2019 aus bis dahin untereinander kaum bekannten Parteimitgliedern gegründet. Diese lose Truppe schloss sich in wenigen Wochen zu einem engvernetzten und ineinandergreifenden Team zusammen. Sowohl in Ergoldsbach als auch in Neufahrn stellte man in wenigen Wochen je eine rein Grüne Liste zur Kommunalwahl 2020 auf. Gefolgt von energetisierten Monaten, in denen man erstmalig Kandidatenflyer entwarf, Plakate aufhing, sich der Bevölkerung vorstellte und Infostände organisierte.

Geldner bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die es mit ihrer engagierten Unterstützung erst möglich machten, aus dem Stand heraus am 15.03.2020 direkt je ein Mandat in Ergoldsbach (Susanne Geldner) und ein Mandat in Neufahrn (Martin Seeanner) zu erringen. Als Ehrengast sprach der Kreisverbandsvorsitzende der Grünen Landshut Land Frank Steinberger, der die Ortsgrünen von Anfang an tatkräftig unterstützt. Sowie Grünen MdL Rosi Steinberger, die die Bedeutung des OVs in der bayerischen Fläche betonte und das Feedback der Ortsgrünen immer gerne mit in den bayerischen Landtag nimmt.

Geldner und ein Großteil der bisherigen Vorstandschaft stellten ihre Posten zur Verfügung. Einstimmig gewählt wurden als gleichberechtigte Vorstände: Marcus Rüsenberg (Ergoldsbach) und Martin Seeanner (Neufahrn), die den Grünen OV nun zwei Jahre führen werden. Susanne Geldner übernimmt das Amt der Schriftführerin, Elisabeth Englbrecht und Dominink Heinemann wurden zu Beisitzer*innen gewählt.

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Wed, 06 Oct 2021 18:33:58 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mit-klimawahl-die-weichen-richtig-stellen/ Mit Klimawahl die Weichen richtig stellen http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mit-klimawahl-die-weichen-richtig-stellen/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/mit-klimawahl-die-weichen-richtig-stellen/ Grüne Diskussion über Wahlprogramm und notwendige Handlungsschritte „Es ist erschreckend, was im... Grüne Diskussion über Wahlprogramm und notwendige Handlungsschritte

„Es ist erschreckend, was im Netz und an den Infoständen für unwahre Behauptungen über das grüne Wahlprogramm kursieren“ mit diesem Eingangsstatement  von Gisela Floegel begann im Gsellnhaus eine spannende Diskussion. Dabei sei das ausführliche Wahlprogramm für jeden im Netz nachzulesen, eine Kurzform ist an den samstäglichen Infoständen erhältlich.

Das zentrale Thema ist der Klimawandel, der inzwischen mittlerweile  nicht mehr nur in Waldbränden und Überschwemmungen in anderen Kontinenten sichtbar ist. Flutkatastrophen wie an der Ahr, Waldbrände in Bandenburg und Gletscherschwund an der Zugspitze sind auch in Deutschland Realität. Seit kurzem wird Klimaschutz auch von den Parteien thematisiert, die die letzten Jahrzehnte nicht nur untätig waren, sondern auch die Energiewende ausgebremst haben. Da werden laufend Ziele nachgebessert, aber man schweigt sich über nötige Maßnahmen aus, um beim Wahlvolk nicht anzuecken. Das Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat kürzlich die Defizite in den Parteiprogrammen aufgezeigt und weist den Grünen die größte Kompetenz bei diesem existenziellen Thema zu, Schlusslichter sind CDU, SPD und FDP.

Um das 2015 in Paris vereinbarte Ziel, die Erderwämung auf 1,5 Grad zu begrenzen sind schnelle und mutige Maßnahmen erforderlich, „aber Menschen haben Angst vor der nötigen Veränderung“. Deswegen ist es nötig, Energiewende, Agrarwende und Verkehrswende zu erklären, und einen sozialen Ausgleich für steigende Energiekosten zu schaffen. Die Industrie wartet schon auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen, um planen zu können. Die schnelle Streichung klimaschädlicher Subventionen könnten der erste Schritt einer neuen Regierung sein.

„Der Wahlkampf dreht sich hauptsächlich um Pipifax anstatt die wichtigen Themen diskutieren“, bemängelte ein Besucher. Und „wer Annalena Baerbock ihre mangelnde Regierungserfahrung vorhält, sollte sich erinnern, dass zur Erfahrung von Olaf Scholz auch der Cum-Ex Skandal, das Wirecard-Versagen und aktuell die staatsanwaltliche Untersuchung des Finanzministeriums gehören“, war zu hören.

 „Die nächste Bundesregierung wird die letzte sein,die noch aktiv Einfluss auf die Klimakrise nehmen kann“ so Ursula Pangratz.“ „Die Bundestagswahl muss zur Klimawahl werden“, waren sich die Versammelten einig. Dazu soll auch noch eine Aktion am globalen Klimastreiktag am 24.September beitragen.

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Mon, 20 Sep 2021 17:18:09 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wirtschaft-mit-weitblick/ Wirtschaft mit Weitblick http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wirtschaft-mit-weitblick/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/wirtschaft-mit-weitblick/ Grüner Wahlauftakt in Vilsbiburg Maria Krieger, grüne Direktkandidatin im Wahlkreis... Grüner Wahlauftakt in Vilsbiburg

Maria Krieger, grüne Direktkandidatin im Wahlkreis Landshut-Kelheim kam zum Wahlkampfauftakt nach Vilsbiburg, um sich und ihre Konzepte von nachhaltiger Wirtschaft vorzustellen. Die 36 jährige Volkswirtin stammt aus einer Familie, die Bayerns erste 100% Biobrauerei in Riedenburg betreibt. Die Klimakrise und der Artenschwund erfordern es, rasch die Rahmenbedingungen für ökologisches Wirtschaften zu setzen. „Ökologisches Wirtschaften muss sich rechnen“, so Krieger.

Als einzige Partei haben die Grünen ein konkretes Klimaschutzprogramm statt wolkiger Klima Beteuerungen. Mit dem verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien kann in Kombination mit der Abschaffung von Subventionen für fossile Energieträger   das 1,5 Grad Ziel noch erreicht werden. Die Mehreinnahmen aus der CO² Steuer sollen vollständig als Energiegeld pro Kopf ausbezahlt werden. Das ist erforderlich, um Klimaschutz sozial gerecht zu gestalten. Die nötige Verkehrswende soll durch den Ausbau des Schienenverkehrs, eine Mobilitätsgarantie im ländlichen Raum und den Ausbau der Lade-Infrastrukur vorangetrieben werden.  „Freiheit ist nicht, auf der linken Spur zu rasen, sondern selbstbestimmt von A nach B zu kommen“, betonte Krieger mit Hinblick auf die B15neu.

Der schonende Umgang mit Ressourcen ist der Kandidatin besonders wichtig. „Kreislaufwirtschaft bedeutet beim Produktdesign bereits das Recycling und die Reparaturfähigkeit mitzudenken.“ Endliche Rohstoffe können nicht unendlich beschafft werden. So sollen auch beim Bauen verstärkt kreislauffähige Materialien eingesetzt werden. Einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft kann auch die bäuerliche Landwirtschaft und die regionale Lebensmittel-Vermarktung leisten. „Das stärkt den ländlichen Raum und garantiert frische und gesunde Lebensmittel“, so Krieger.

Zum Abschluss ihres Besuches in Vilsbiburg besuchte die ehemalige bayerische Bierkönigin Krieger die amtierende Biokönigin, Annalena Brams, deren Familie einen Biohähnchenmastbetrieb in Wachsenberg betreibt. Die Familie hat in einen modernen Stall mit viel Auslauf investiert. Viele Verbraucherinnen beschränken sich auf die Edelteile wie die Brust, sodass die Vermarktung des ganzen Huhns eine Herausforderung darstellt. Die „königlichen Hoheiten“ waren sich einig, dass Bier und Bio wundervoll zusammenpassen.

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Mon, 16 Aug 2021 19:36:22 +0200
http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/sommergespraech-so-wird-bauen-oekologisch/ Sommergespräch: So wird Bauen ökologisch http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/sommergespraech-so-wird-bauen-oekologisch/ http://gruene-landshut.de/home/volltext-home/article/sommergespraech-so-wird-bauen-oekologisch/ Auf ihrer Radtour durch den Wahlkreis machte Maria Krieger, Bundestagskandidatin der Grünen,... Auf ihrer Radtour durch den Wahlkreis machte Maria Krieger, Bundestagskandidatin der Grünen, Station in Mainburg und lud zum abendlichen Sommergespräch mit MdL Ursula Sowa rund um
das Thema ökologisch Bauen ein.

Bauen verschlingt eine Unmenge Energie, versiegelt Flächen und produziert klimaschädliches CO2. Allein die Zementherstellung ist für 6% des weltweiten CO2 Ausstoßes verantwortlich. „Das ist mehr, als im Flugverkehr anfällt“, erklärte Landtagsabgeordnete Ursula Sowa. Als Architektin und baupolitische Sprecherin der Grünen Fraktion in bayerischen Landtag gab Sowa zahlreich Anregungen, wie das Bauen nachhaltiger und ökologischer werden kann. „Stahl und Beton sind sicher im Brückenbau unersetzlich, beim Bau von Eigenheimen und kommunalen Einrichtungen gibt es aber klimafreundlichere Alternativen, wie Holz, Lehm, Ziegel“, so Sowa.

Bei der Auswahl der Materialien sollten Bauherren vor allem auf die Lebenszykluskosten achten. Bei Bauvorhaben rechnet man mit einem Lebenszyklus von 50-80 Jahren. Ein Baustoff, der beim Einkauf teurer ist, kann auf diesen Zeitraum gerechnet deutlich günstiger sein, wenn weniger Unterhaltskosten anfallen. Bauherren sollten regionale Materialien verwenden und darauf achten, dass die Baustoffe recyclebar sind. „Styroporplatten als Dämmmaterial sollten endgültig der Vergangenheit angehören“, ergänzte Maria Krieger. „Das ist Sondermüll“.

Auch Kommunen können durch eine gute Bauleitplanung Vorbild für ökologisches Bauen sein. „Grundsätzlich gilt Innenentwicklung vor Außenentwicklung“, erklärte Sowa. So wird weniger Fläche versiegelt und wertvoller Ackerboden erhalten. Das funktioniert aber nur, wenn neben neuem Wohnraum auch Grünraum für die Anwohner entsteht. Durch Fassaden- und Dachbegrünung, Entsiegelung und begrünte
Gemeinschaftsflächen. Das erreichen Kommune durch eine kluge Konzeptvergabe. „Und Kommune sollten viel stärker auf recycelte Baustoffe zurückgreifen, so wie das in der Schweiz mittlerweile üblich ist“, führte die Landtagabgeordnete aus.

Natürlich ist auch der Gesetzgeber gefragt. „Baugesetzbuch und Energieverordnung müssen überarbeitet werden“, fasste Krieger zusammen.

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Wed, 11 Aug 2021 17:58:44 +0200